Herzebrocker Bauhof häckselt wieder an drei Samstagen


Wer als Gartenbesitzer nicht weiß, wohin mit seinem Strauchschnitt, dem bietet die Gemeinde Abhilfe: Es wird gehäckselt.  

Gehäckseltes Holz kann zur Verwendung im eigenen Garten mitgenommen werden. Foto: dpa

Herzebrock-Clarholz (gl) - An drei Terminen im Herbst wird auf dem Bauhof der Gemeinde Herzebrock-Clarholz in der Daimlerstraße 13 bis 15 wieder Baum- und Strauchschnitt aus privaten Gärten gehäckselt. Gartenbesitzer aus der Gemeinde können ihre Materialien an den Samstagen 22., 29. Oktober und 5. November jeweils zwischen 8 und 12 Uhr abgeben. Das teilt die Gemeindeverwaltung mit.

Maximal 15 Zentimeter Durchmesser

 Angenommen und gehäckselt werden Baum- und Strauchschnitt bis maximal 15 Zentimeter Durchmesser. Nicht gehäckselt werden dagegen Wurzelstöcke, Baumstubben, Zwerggehölze, Stauden, Gewächse mit Erdballen und biegsames Astwerk wie etwa von Bodendeckern. Diese Materialien nimmt das Kompostwerk Gütersloh, Am Stellbrink 25, 05241/92290, gegen Gebühr entgegen, schreibt die Verwaltung. 

Nur Material aus Privatgärten

Das Angebot der Häckselaktion beschränkt sich auf Privatgärten. Es gilt nicht für landwirtschaftliche Betriebe und Gewerbetreibende. Die Mitarbeiter des Bauhofs nehmen daher nur haushaltsübliche Mengen entgegen. Das Kompostwerk in Gütersloh nimmt das ganze Jahr über Baum- und Strauchschnitt auch in größeren Mengen gegen Gebühr an. Außerhalb der Aktionstage nimmt der Bauhof keine häckselfähigen Materialien an. Gehäckseltes Holz kann man zur Verwertung im eigenen Garten mitnehmen. Als Höchstmenge gilt dabei die Ladung eines Pkw-Anhängers. 

Für große Mengen Fachbetrieb beauftragen

Nicht möglich ist es, den gemeindlichen Häcksler zum Einsatz vor Ort anzufordern. Größere Mengen Baum- und Strauchschnitt müssen deshalb über Fachbetriebe entsorgt werden. Auf gar keinen Fall ist es eine Alternative, Gartenabfälle und Schnittgut im Wald oder in der Landschaft zu entsorgen. Es handelt sich dabei um eine Ordnungswidrigkeit, die mit empfindlichen Bußgeldern geahndet wird. Solche Abfallhaufen schädigen der Mitteilung zufolge die Natur, indem sie die vorhandene Pflanzendecke ersticken, durch zusätzlichen Nährstoffeintrag die natürlichen Pflanzen verdrängen und sogar den Boden negativ verändern können.

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