KFD St. Christina ehrt Mitglieder und Helferinnen


520 Mitglieder hat die Katholische Frauengemeinschaft St. Christina. Nach langer Corona-Pause war jetzt wieder eine Jahreshauptversammlung möglich.

40 Jahre Mitgliedschaft in KFD: Dafür wurden die Frauen mit Blumen und einer Urkunde vom Bundesverband ausgezeichnet. Foto: Becker

Herzebrock-Clarholz (rob) - „Gendern ist uns nicht so wichtig“, sagen Silke Elbracht, geistliche Begleiterin, und Irmgard Kuhre, Sprecherin des Vorstands der KFD St. Christina Herzebrock, mit Blick auf die demnächst beginnende Aktionswoche zu diesem Thema. Die Aktionswoche läuft vom 20. bis zum 26. September, wird vom Bundesverband der Frauen angestoßen und hat in diesem Jahr das Thema Gleichberechtigung. „Frauen, ist Euch das genug?“ lautet der Titel des Programms.

„Gendern ist uns nicht so wichtig“

Eine Umfrage des KFD-Bundesverbands im Vorfeld hat zum Gendern ein ähnliches Stimmungsbild ergeben: 19 Prozent der Frauen halten es für wichtig, 52 Prozent für nicht so wichtig. Bei drei Themen hingegen war die Einordnung „wichtig“ zu mehr als 80 Prozent ermittelt worden: für gleiche Bezahlung von Mann und Frau, für gleiche Aufstiegschancen und gegen Gewalt gegenüber Frauen.

Die Organisation, der in Herzebrock-Clarholz 520 Frauen angehören, hat sich am Donnerstag erstmals nach der Corona-Pause wieder zu einer Versammlung getroffen. Während einer Feierstunde wurden 18 Jubilarinnen für 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Fünf Frauen, die teils viele Jahre einen Bezirk betreut haben, feierten ihre Verabschiedung aus dem aktiven Dienst. Silke Elbracht, die seit vergangenem Jahr als geistliche Begleiterin für die KFD Herzebrock-Clarholz tätig ist, wurde offiziell vorgestellt. Außer der Aktionswoche haben die Frauen weitere Termine für die kommenden Wochen festgelegt.

Geführter Waldspaziergang im September

Am 25. September findet ein geführter Waldspaziergang statt. Start istBetreuten viele Jahre einen Bezirk: (v. l.) Ursula Schlautmann, Annetraud Hunkenschröder, Anneliese Heitmann, Waltraud Heitvogt. in Rheda. Eine Referentin spricht unterwegs zu Themen wie Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Schöpfungsgedanken. Am Tag vor dem 1. Advent soll es wieder einen Frühschicht-Wortgottesdienst mit anschließenden Frühstück geben. Geplant ist noch ein Swing-Golf-Treffen, allerdings habe man dafür noch keinen Termin, sagte Irmgard Kuhre. Die nächste Jahresversammlung gibt es erst wieder 2022.

Zusammen mit den Ehrungen zum 40. Jubiläum, die IrmgardKuhre zusammen mit Arnhild Niemann durchführte, wurden den Frauen eine Rose und eine Urkunde überreicht. Mit Sonnenblumen wurden die langjährigen Bezirksbetreuerinnen verabschiedet: Waltraud Heitvogt (21 Jahre), Marie-Theres Liekenbrock (12 Jahre), Annetraud Hunkenschröder (28 Jahre), Ursula Schlautmann (29 Jahre) und Anneliese Heitmann (17 Jahre). Die Aufgabe beinhaltet unter anderem, die Mitgliederzeitschrift monatlich zu verteilen, Mitgliedsbeiträge zu kassieren oder Krankenbesuche zu machen. Die Bezirke sind nun neu besetzt. Elke Geringhoff, Kathrin Dresmann, Ursula Röpke-Röwekamp, Annette Heuckmann, Christa Bertling und Margret Kintrup haben je einen Bezirk übernommen.

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