Merschholz wird dieses Jahr saniert



Herzebrock-Clarholz (das) - Im Straßenbauprogramm 2011 der Gemeinde Herzebrock-Clarholz sind erneut 250 000 Euro für die Instandsetzung von Wirtschaftswegen vorgesehen. Angesichts zahlreicher Straßen im Außenbereich, die einer Sanierung bedürfen, musste der Bauausschuss jetzt Prioritäten benennen.

Merschholz

Dabei orientierte sich das Gremium an den von der Verwaltung in der Straßendatenbank ermittelten Zustandswerten der Wege. In diesem Jahr sollen nach mehrheitlichem Beschluss des Bau- und Umweltausschusses der Bosfelder Weg, Merschholz und ein Stichweg am Predek saniert werden.

 Holger Dettmann, Mitarbeiter im zuständigen Fachbereich der Verwaltung, erläuterte in der Sitzung nicht nur die Zustandsklassen entsprechender Straßen, sondern auch Anträge von Anliegern, die im Lauf der vergangenen Monate bei der Verwaltung eingegangen waren. Außer den letztlich aufgenommenen Straßen lagen Anfragen für die Eusterbrockstraße, Pixeler Straße, Auf der Höfte oder auch Auf’m Brink vor. Allein dort lag die geschätzte Gesamtsumme für eine Instandsetzung bei weit über 250 000 Euro. Im Verlauf der intensiven Diskussion der Ausschussmitglieder wies Fachbereichsleiter Karl-Hermann Schlepphorst darauf hin, dass seit dem Jahr 2000 bisher 15,3 Kilometer Straßen und Wege im Außenbereich der Gemeinde saniert wurden. Das habe einem finanziellen Aufwand von 1,5 Millionen Euro entsprochen. Insgesamt verfüge die Gemeinde über ein Wegenetz von 182 Kilometern Länge im Außenbereich.

Konkret umfasst das beschlossene Maßnahmenpaket in diesem Jahr 880 Meter des Bosfelder Weges, der sich derzeit im Zustand sieben befindet. Fünf Anlieger und ein Gewerbebetrieb sind vorhanden, der finanzielle Aufwand beläuft sich auf schätzungsweise 119 000 Euro.

Außerdem sollen 1,2 Kilometer am Merschholz von der Abzweigung Möhlerstraße bis zur Einmündung Linsenbusch saniert werden. Dort liegen die Kosten im Bereich von 156 000 Euro. Der Stichweg 6 bis 7 am Predek schlägt mit 7000 Euro zu buche. Insgesamt laufen also geschätzte Kosten von 282 000 Euro auf – mehr als der Haushaltsansatz erlaubt. Doch in den Vorjahren lagen die tatsächlichen Ausschreibungsergebnisse immer ein gutes Stück unter den angenommenen Zahlen. Darauf setzen die Kommunalpolitiker wohl auch in diesem Jahr.

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