Metallteile bohren sich ins Auto


Herzebrock-Clarholz (ei) - Ein Van ist am Sonntagnach rechts von der Clarholzer Straße (B64) in Herzebrock-Clarholz abgekommen und gegen ein Brückengeländer geprallt.

Zum Glück saß niemand auf dem Beifahrersitz. Die Polizei vermute, dass ein Beifahrer den Unfall nicht überlebt hätte. Foto: Eickhoff

Ein Unfall, der schlimm hätte enden können.. Einen Beifahrer, da waren sich Polizei und Feuerwehr einig, hätte nicht auf dem Sitz des Ford Galaxy sitzen dürfen. Er wäre wohl auf der Stelle tot gewesen, wurde vor Ort gemutmaßt. Der 53-Jährige Fahrer war nach ersten Ermittlungen der Polizei auf der B64 aus Richtung Rheda kommend in Richtung Herzebrock unterwegs, als er aus zunächst ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abkam. 

Unfall kurz vor Ortsschild

Kurz vor dem Ortseingangsschild in Höhe der Firma Craemer schleuderte der Ford gegen das grüne Geländer, die Metallteile bohrten sich unter anderem durch das Dach, die Kopfstütze oder die Windschutzscheibe in die Rückenlehne des Beifahrersitzes. Aufgrund der ersten Notrufe und der unklaren Lage an der Unfallstelle wurden von der Kreisleitstelle in Gütersloh die Löschzüge Herzebrock und Clarholz alarmiert, ferner das Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen aus Rheda-Wiedenbrück.

Totalschaden am Auto

Nach der Untersuchung durch den Notarzt wurde der Fahrer behutsam aus dem Unfallwagen gehoben und später mit schweren Verletzungen in ein Gütersloher Krankenhaus eingeliefert. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden.

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