Mitgliederversammlung des Fördervereins vom Haus Samson


Der Förderverein vom Haus Samson hat seine Mitgliederversammlungdurchgeführt. Ein  Rückblick über die vergangenen Jahre und  die Finanzen waren Thema. 

Nach der Versammlung stellten sich vor dem Haus Samson (v. l.) Bürgermeister Marco Diethelm, Margret Wenzke, Christoph Rugge, Gottfried Pavenstädt, Wilfried Nörling, Dieter Kösterherm, Paul Topmöller und Vorsitzender Karl-Heinz Grundmann zum Foto. Foto: Wiemer

Herzebrock-Clarholz (maw) - Vor 16 Jahren hat der Förderverein Haus Samson das geschichtsträchtige Haus am Kirchplatz in Clarholz erworben. Während der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Rugge berichtete Karl Heinz Grundmann, Vorsitzender des Fördervereins, über die in den Jahren 2019/2020 erreichten Erfolge hinsichtlich der Erhaltung des Hauses, aber auch über große Herausforderungen, die einer Lösung bedurften.

Straßenbaubeiträge werden gestundet

Finanziell überfordert fühlt sich der Förderverein durch einen Bescheid der Gemeinde zur Zahlung von Straßenausbaubeiträgen in Höhe von 12 776 Euro. Fällig wurde dieser Betrag aufgrund des Ausbaus der Straße An der Dicken Linde sowie der Neugestaltung des Vorplatzes des Hauses Samson. Das Kommunalabgabengesetz des Landes NRW macht es aufgrund einer Härtefallregelung eine zinslose Stundung bis zum Jahre 2033 möglich. Mit der Gemeinde ist eine jährliche Rate von 1000 Euro vereinbart worden. „Eine große Sorge weniger“, so Karl Heinz Grundmann.

Im Keller Beleuchtung installiert

Federführend bei der Entrümplung des Gewölbekellers war Dieter Kösterherm. Nach der Entsorgung von mehreren Containern Müll sowie einer zusätzlich installierten Beleuchtung lässt sich nun dessen besondere Architektur für interessierte Besucher erkennen. Auch um die Pflege der Außenanlagen kümmert sich Dieter Kösterherm. So wurde zum Kirchplatz hin ein Beet neu gestaltet, ein Strahler zur Beleuchtung der Giebelseite installiert sowie eine Bank aufgestellt. Von der Gemeinde auf dem gesamten Kirchplatz aufgestellte Informationstafeln informieren über die denkmalgeschützten Gebäude des Kirchplatzes. Christoph Rugge übernahm eine notwendig gewordene Absicherung des Bruchsteinsockels an der Frontseite des Hauses gegen eindringendes Regenwasser.

Trotz finanzieller Herausforderungen kleinen Überschuss erzielt

Trotz der finanziellen Herausforderungen sehe die finanzielle Situation des Fördervereins zufriedenstellend aus. Es gebe einen kleinen Überschuss. Der werde für anfallende Unterhaltungsmaßnahmen wie zum Beispiel eine neue Heizung und zur Tilgung des immer noch beträchtlichen Darlehens für den Kauf des Hauses benötigt.

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