Nur wenige Wahlplakate in Herzebrock-Clarholz 


Eigentlich sind die Straßen vor Wahlen mit Plakaten nur so vollgepflastert - in Herzebrock-Clarholz wird dieses Mal darauf verzichtet.

Gegen übermäßige Plakatierung: (v. l.) Heinz Willikonsky (SPD), Johannes Bartsch und Katharina Müller (Grüne) sowie Reinhard Neuhaus (CDU). Wegen Urlaub verhindert war Gottfried Göke (FDP).

Herzebrock-Clarholz (gl) - Die Bundestagswahlen stehen bevor, vielerorts werden Plakate gedruckt und zum Aufhängen vorbereitet. In Herzebrock-Clarholz sind die im Rat vertretenen Parteien übereingekommen, bei dieser Wahl auf intensive Plakatierung zu verzichten.

Auch Umweltschutz spielt eine Rolle

Bereits bei der Kommunalwahl 2020 sei so vorgegangen worden. Nicht zuletzt aus Gründen des Umweltschutzes, heißt es in dem Schreiben. Die Gemeinde wird an je zwei zentralen Stellen in Herzebrock und Clarholz für die Zeit des Wahlkampfes wieder Plakatwände aufstellen, die den Parteien zur Verfügung stehen. 

Darüber hinaus wurde vereinbart, die Anzahl der Großflächenplakate, die im Auftrag der Parteien von gewerblichen Dienstleistern aufgestellt und bestückt werden, in der Gemeinde auf vier je Partei zu begrenzen. Nicht genutzte Großflächen können durch kleinere Plakate ausgeglichen werden, schreiben CDU, Grünen, SPD und FDP, die die getroffene Regelung begrüßen.

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