Tiefgründige Kirchenkritik in heiterer Verpackung


Erna Schabiewsky - eine Kunstfigur und die Paraderolle von Ulrike Böhmer. Jetzt kommt die  Kabarettistin auf Einladung des KFD nach Herzebrock-Clarholz.

Ulrike Böhmer überzeugt in der Rolle als Erna Schabiewsky. Am 11. September nimmt sie in ihrem Programm „Glück auf und Halleluja“ Kirche und Gesellschaft aufs Korn – mit spitzer Zunge, aber nie böse.

Herzebrock-Clarholz (gl) - Erna Schabiewsky nimmt kein Blatt vor den Mund – vor allem nicht, wenn es um die Kirche geht. Es ist die Paraderolle von Ulrike Böhmer, heißt es in einer Ankündigung. Am Samstag, 11. September, 19 Uhr, tritt Böhmer in der Wilbrandschule Clarholz auf.

Ulrike Böhmer überzeugt in der Rolle als Erna Schabiewsky in dem Programm „Glück auf und Halleluja“. Einmal mehr ist die Kabarettistin, Autorin und Religionspädagogin heiter und tiefgründig, immer aktuell und kritisch, aber nie böse.

„Ganz früher wollte ich mal Archäologin werden“, sagt Ulrike Böhmer über sich selber. Und weiter: „Aus heiterem Himmel bin ich nicht Kabarettistin geworden, eher aus Frust und Wut über die Zustände in Kirche und Gesellschaft.“ Als rechte und linke Hand vom Pastor, der ihr aber bei den ganzen Gemeindefusionen abhandengekommen ist, kennt sie sich da gut aus und gerät ständig „inne Wallung rein“. Kinderkram oder Karfeitagsgottesdienst, Romfahrt oder Besinnungstag, Kirchenuntergangsstimmung und Glaubensverlust – kein Thema ist ihr zu heikel.

Der Eintritt für KFD-Mitglieder ist frei. Nichtmitglieder zahlen 10 Euro an der Abendkasse. Anmeldungen ab sofort bei Mechthild Jerominek unter 05245/858595 oder per E-Mail an mechthild.jerominek@t-online.de.

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