Vorstand des Fördervereins zeigt sich verjüngt


Stück für Stück setzt der Förderverein Haus Samson das denkmalgeschützte Gebäude energetisch instand. Jüngst wurde die Gasheizung erneuert. 

Die Geschicke des Fördervereins Haus Samson leiten unter anderem (v. l.) die Beiratsmitglieder Stefan Wellerdiek und Christoph Rugge, Schriftführerin Martina Jasperneite und ihr Vorgänger Wilfried Nörling, Kassierer Dieter Kösterherm, Vorsitzender Karl-Heinz Grundmann und Beiratsmitglied Paul Topmöller.  Foto: Karl Haunert

Herzebrock-Clarholz (gl) - Der Vorstand des Fördervereins Haus Samson hat sich verjüngt: Im Zuge einer Mitgliederversammlung wurden Beiratsposten sowie das Amt der Schriftführerin neu besetzt. Zum Leitungsteam gehört jetzt Martina Jasperneite, die Schriftführer Wilfried Nörling, der auf eigenen Wunsch ausschied, ablöst. 

Einmütige Wahlen

Diese Wahl erfolgte ebenso einmütig wie die Besetzung der restlichen Posten, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Vorsitzender bleibt Karl-Heinz Grundmann, sein Stellvertreter Gottfried Pavenstädt, Schatzmeister Dieter Kösterherm. Dem Beirat gehören Paul Topmöller und Christoph Rugge sowie jetzt neu Andreas Bünte und Stefan Wellerdiek an. 

Pflege des historischen Hauses

Hauptaufgabe des Vereins ist und bleibt weiterhin die Pflege des historischen Hauses mit seiner langen bewegten Geschichte seit dem 16. Jahrhundert. Wie vor einem Jahr angekündigt, wurde die Gasheizung für die Räume der Kunstgruppe 13 im Erdgeschoss erneuert, was mit 6000 Euro zu Buche schlug. Überschüsse aus dem vergangenen Jahr seien zur Schuldentilgung verwendet worden, informierte Kassenwart Dieter Kösterherm. 

Nörling 15 Jahre dabei

Im Blickpunkt stand auch das scheidende Vorstandsmitglied Wilfried Nörling. Er übte die Tätigkeit des Schriftführers über 15 Jahre lang aus. Der Vorsitzende würdigte seinen Einsatz für den Förderverein und das historische Clarholz. Weiter wurde über nötige Maßnahmen für das Haus gesprochen, so der Verein. Die Fenster des Gebäudes sind nun zur Hälfte erneuert und somit stärker isoliert. In Anbetracht der enorm gestiegenen Energiekosten soll die Erneuerung weiterer Fenster angestrebt, entsprechende Anträge zur Förderung aus Denkmalschutzmitteln gestellt werden.

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