Gemeinde zieht Bilanz zu aufgewerteten Ferienspielen



Strahlende Gesichter auf allen Seiten: Die aufgewerteten Ferienspiele der Gemeinde waren stark nachgefragt. Die Verwaltung hat nun Bilanz gezogen.

Langenberg (lani) - Tiefer als üblich hat die Gemeinde bekanntlich in diesem Jahr in die Tasche gegriffen, als es um die Organisation der Ferienspiele ging. Das Budget, mit dem Fahrten und Aktionen für Kinder und Jugendliche in der unterrichtsfreien Zeit finanziert werden, war kurzerhand verdoppelt worden – mit dem Ergebnis, dass im zweiten Jahr der Pandemie ein deutlich aufgewertetes Programm über die Bühne gehen konnte. Durchweg positiv seien die Reaktionen auf die Ferienspiele gewesen, zieht Verwaltungsmitarbeiterin Lena Leweling, die das Angebot mit ausgearbeitet und koordiniert hatte, nun Bilanz. 

Das Los musste manchmal über Teilnahme entscheiden

Sowohl Eltern als auch die Jungen und Mädchen selbst hätten es sehr begrüßt, dass trotz oder gerade wegen der Pandemie in diesem Jahr mehr gegangen war als sonst. Etliche Familien, die in „normalen“ Zeiten über den Sommer im Urlaub sind, hätten coronabedingt die sechseinhalb Wochen zuhause verbracht, sagt Leweling. Ihnen seien die zusätzlichen Fahrten und Veranstaltungen gerade recht gekommen. „Für viele Kinder und Jugendliche war es nach langer Zeit wieder eine Möglichkeit, aus dem Alltag herauszukommen“, erläutert Leweling. Entsprechend groß sei das Interesse bei der angesprochenen Gruppe gewesen. Obwohl das Programm der Ferienspiele aufgrund des erst späten politischen Beschlusses recht kurzfristig zusammengeschustert und vorgestellt wurde, sei es ein guter Entschluss gewesen, einen Anmeldestichtag wenige Tage vor Ferienbeginn auszurufen. 

Binnen weniger Tage seien vor allem Fahrten zu Freizeitparks, Zoos und Sportevents überzeichnet gewesen, sodass ausgelost werden musste, wer mit darf und wer nicht. Besonders gefragt waren laut Lena Leweling sämtliche Ausflüge des Jugendtreffs „Pepper“ sowie die Besuche der Zoom-Erlebniswelt, der gläsernen Küche in Oelde, des Kletterparks Soest sowie des Tierparks Olderdissen. Auch im Bezug auf die Teilnahme an der Schnitzeljagd in Benteler sowie des Waldabenteuers der CDU musste das Los entscheiden. Die Vielfalt bei der Zusammenstellung des Programms der Ferienspiele und dessen Umfang haben laut Lena Leweling auch dazu geführt, dass vielfach der Wunsch an sie herangetragen wurde, auch künftig auf ein höheres Budget zu setzen. „Das ist jedoch ein politischer Beschluss, der zu gegebener Zeit gefällt werden müsste“, verdeutlicht Leweling.

Teilnehmer halten sich strikt an Vorgaben

. Nicht nur der finanzielle Rahmen war bei der 2021er-Ausgabe der Ferienspiele ein anderer als sonst. Auch bei der Organisation war die Gemeinde diesmal neue Wege gegangen. So war eine Anmeldung erstmals ausschließlich über das Internet möglich, was „super funktioniert“ habe, wie Verwaltungsmitarbeiterin Lena Leweling unterstreicht. Ebenfalls ohne Komplikationen seien die Fahrten an sich sowie deren Umsetzung mit Blick auf Corona verlaufen. „Wir hatten im Vorfeld leichte Bedenken, dass sich nicht alle Teilnehmer wie vorgesehen testen lassen würden. Es hätte sich die Frage gestellt, was wir in einem solchen Fall machen. Letztlich ist aber kein Teilnehmer ohne den Nachweis zu den Aktionen gekommen“, unterstreicht Lena Leweling. Auch sonst sei die Umsetzung des Angebots unter coronakonformen Rahmenbedingungen „völlig unkompliziert“ verlaufen. Sämtliche Schutzvorkehrungen seien eingehalten worden. Es hätten diesbezüglich alle an einem Strang gezogen.

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