Glasfaserausbau in Langenberg erst 2025 fertiggestellt



Der Glasfaserausbau in Langenberg könnte schneller vonstatten gehen. Es gibt aber auch gute Nachrichten.

Das lange Warten auf die Glasfaser: Erst im dritten Quartal 2025 soll der geförderte Breitbandausbau im Außenbereich der Gemeinde Langenberg fertiggestellt sein. Foto: dpa

Langenberg (gl) - Der Rat der Gemeinde hat die Weichen neu gestellt in Sachen geförderter Breitbandausbau im Außenbereich. Nachdem lange Zeit ausschließlich sogenannte weiße Flecken für den Anschluss an die Datenautobahn zur Diskussion standen, sollen nun auch einige graue Flecken von Landkarte verschwinden („Die Glocke“ berichtete).

Grauen Flecken geht es an den Kragen

Bei den „Grauen“ handelt es sich im Gegensatz zu den ermittelten 187 gänzlich unterversorgten Adressen um Immobilien in der Peripherie der Gemeinde, die eine verfügbare Bandbreite unterhalb von 100 Mbit/s aufweisen. 50 davon, die an den vorgesehenen Ausbautrassen liegen, hat das ausführende Unternehmen Epcan ermittelt. Sie können nach dem einstimmigen Beschluss des Kommunalparlaments im laufenden Projekt mit an die Glasfaser angebunden werden. Für die Gemeinde, die zehn Prozent der Gesamtkosten übernehmen muss, erhöht sich damit der Eigenanteil um rund 40 000 Euro auf rund 415 000 Euro.

Mittag: „Vielleicht geht es doch noch etwas schneller“

Weniger gute Nachrichten, die das Projekt betreffen, hatte Bürgermeisterin Susanne Mittag aus dem Gütersloher Kreishaus erhalten. Konkret seien es der Ausbauzeitrahmen, der lange Zeit ungewiss war, nun aber unter Vorbehalt vorliege, betonte Mittag. Demnach wolle das aus dem Ausschreibeverfahren hervorgegangene Unternehmen im vierten Quartal 2023 mit der Maßnahme starten. Die Fertigstellung sei aber erst für das dritte Quartal 2025 vorgesehen. Sie hoffe aber darauf, „dass es vielleicht doch noch schneller geht“, sagte die Bürgermeisterin.

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