Langenberger Jakob Busch wird zum Priester geweiht


Das Mitglied der Schönstatt-Patres kommt zudem bald zurück in seine Heimatgemeinde. Für einen besonderen Termin.

Von Weihbischof Matthias König erhielt Jakob Busch (r.) sinnbildlich die Würde des Priestertums geschenkt. Foto: Jall

Langenberg (gl) - Jakob Busch aus Langenberg ist in der Pilgerkirche in Schönstatt-Vallendar durch Weihbischof Matthias König aus Paderborn zum Priester geweiht worden. Die adventlich gestaltete Weihe-Feier bezeichnete König als „Weg-Etappe auf dem fortschreitenden Pfad der Berufung“ des Neupriesters, die etwas abschließen würde, „um Neues zu eröffnen“. 

Freunde aus Mexiko schauen Live-Übertragung im Internet

Mit der Familie des Weihekandidaten, Freunden und langjährigen Wegbegleitern sowie seinen Mitbrüdern aus der Gemeinschaft der Schönstatt-Patres war das pandemiebedingt begrenzte Limit von Mitfeiernden in der Pilgerkirche schnell erreicht. Viele, besonders auch Freunde in Mexiko, waren deshalb froh, auf das Angebot der Live-Übertragung im Internet zurückgreifen zu können. Aufgabe eines Priesters sei es, so Weihbischof König in seiner Predigt, Erfahrungen des Alltags zu den Menschen zu bringen, was in einer säkularen Gesellschaft nicht einfach sei. 

Im weiteren Verlauf der Weihefeier erklärte Jakob Busch seine Bereitschaft, das Priesteramt zu übernehmen und damit sein Versprechen, den Dienst für das Wort Gottes zu leben. Im Gehorsam gegenüber dem Oberen und dem Bischof, in dessen Diözese er tätig ist, Tag für Tag die Nachfolge Christi anzutreten, werde ihm eine bleibende Aufgabe sein, betonte Busch. Dessen konnte er sich während der langen Allerheiligenlitanei noch einmal besonders bewusst werden. Als Zeichen seiner Hingabe an Gott und seinen Dienst an den Menschen legte er sich dazu ausgestreckt auf den Boden, bevor ihm Weihbischof König die Hände auflegte, um ihm die Würde des Priestertums zu schenken. 

Salbung seiner Hände mit Chrisam

Nach dem Anlegen des priesterlichen Messgewands und der Salbung seiner Hände mit Chrisam übergab Weihbischof König Pater Jakob Busch Kelch und Patene für die Feier der Eucharistie. Musikalisch mitgestaltet von einer Musikgruppe folgte die Eucharistiefeier, an deren Ende der Primiz-Segen des neugeweihten Priesters stand. Pater Theo Breitinger, Provinzial der Schönstatt-Patres, dankte Weihbischof König für die Feier der Priesterweihe. Pater Jakob Busch richtete zum Abschluss nicht nur an alle Anwesenden Worte des Danks, sondern auch an die Menschen an den Bildschirmen. In fließendem Spanisch sendete er Grüße an seine Gemeinde in Mexiko, wo er zwei Jahre als Missionar auf Zeit gewirkt hatte.

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