Langenberger Schützen fiebern ihrem Fest entgegen


Im Rahmen der Sommergeneralversammlung sind die Eckdaten der Veranstaltung vorgestellt worden.

Die jeweils besten Schützen des 69. Vergleichsschießens der sechs Kompanien der St.-Lambertus-Schützenbruderschaft Langenberg wurden mit Ehrenorden ausgezeichnet. Das Bild zeigt (v. l.) das Königs- und Bezirkskönigspaar Frederic I. Stallein und Theresa I. Wohlfart, den stellvertretenden Brudermeister Christian Entrup, Peter Feldemeier, Janine Arnold, Ulrich Amtenbrink, Andreas Brinkmeier, Oberst Peter Menze und Ralf Eilers. Foto: Wieneke

Langenberg (ew) - Nach zwei schweren Corona-Jahren ohne Schützenfest feiert die gut 1650 Mitglieder starke Schützenbruderschaft St. Lambertus Langenberg in zwei Wochen – vom 18. bis 20. Juli – ihr traditionsreiches Heimatfest. „Die drei Festtage werden fantastisch“, verspricht zweiter Brudermeister Christian Entrup, denn „der Zug hat keine Bremsen“. 

Dezimierter Vorstand leitet Generalversammlung

Die Leitung der gut besuchten Sommergeneralversammlung lag auf den Schultern von lediglich fünf Vorstandsmitgliedern mit dem zweiten Brudermeister Christian Entrup und Oberst Peter Menze an der Spitze. Ein bereits lange Zeit vor ihrer zum Teil überraschenden Wahl am 30. April dieses Jahres gebuchter Sommerurlaub der neuen Brudermeisterin Renate Knüwer sowie aktuelle Corona-Infektionen hatten das Vorstandsteam dezimiert. Trotz aller Widrigkeiten „bestens vorbereitet“ sei das bevorstehende Schützenfest, unterstrich Entrup. 

Die Aufgaben als Fahnenkompanie liegen demnach in den Händen der Jungschützen. Wachhabender ist Luis Rickmann. Die Rede am Ehrenmal am Sonntag hält Pastorin Kerstin Pilz. Als Silberkönigspaar grüßen Hans-Gerd Austermann und Marlies Pagenkemper. Silber-Jungschützenprinz ist Jochen Leweling. Als Goldkönigin grüßt Lucia Christmann. Auch die Schützen aus der brandenburgischen Partnergemeinde Neuzelle werden mit einer starken Abordnung erwartet. „Die Vorfreude auf ein wunderschönes Langenberger Schützenfest 2022 wie vor der Corona-Pandemie ist riesig“, schwärmte Christian Entrup unter dem Beifall der Grünröcke in der Mehrzweckhalle. 

Festprogramm steht bis ins Detail

Zum Frühstück im Rahmen des Frühschoppens am Montagmorgen sind alle ehemaligen Königinnen der Bruderschaft eingeladen. Zuvor feiern die Grünröcke um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche einen ökumenischen Gottesdienst. Festwirt ist zum elften Mal die Firma Strohbücker aus Everswinkel. Zum 19. Mal spielt die Band „Ambiente“ zu den Festbällen am Samstag- und Montagabend auf. Mit großer Freude hieß Entrup das seit 2019 amtierende Königspaar Frederic I. Stallein und Theresa I. Wohlfahrt sowie den Jungschützenprinz Niklas Leweling willkommen. „Die drei Jahre im Amt haben euch wohl nicht gereicht“, sagte Entrup schmunzelnd. Denn erstmals als Trio aus einer Bruderschaft regieren die drei Langenberger als neues Bezirkskönigspaar und als Bezirks-Jungschützenkönig 2022/2023.

Die sportlichen Leistungen und auch die Beteiligung am Kompanie-Vergleichsschießen nach der unliebsamen Corona-Zwangspause sind nach dem Bericht von Regimentsschießmeister Hans-Jürgen Löppenberg erfreulich gestiegen. Die neu angeschafften Gewehre seien eine sehr gute Investition und Grundlage für sehr gute Ergebnisse, sagte Löppenberg. Die besten St.-Lambertus-Schützen der sechs Kompanien zeichneten der Oberst und das Königspaar mit Ehrenorden aus. Das sind Andreas Brinkmeier, erste Kompanie (49 Ringe), Peter Feldmeier, zweite Kompanie (49), Ralf Eilers, dritte Kompanie (50), Ulrich Amtenbrink, vierte Kompanie (50), Niklas Liebich, Jungschützen (50) und Janine Arnold, Damen-Kompanie (50). 

Materialmangel verhindert Auszeichnung

Nach einem spannenden Stechen wurde Christel Duhme als regimentsbeste Schützin gefeiert. Enttäuscht zeigte sich Löppenberg, dass die beim aktuellen Kordelschießen erworbenen Schießauszeichnungen aktuell nicht verliehen werden können. „Die Lieferung ist wegen Materialmangels bisher nicht angekommen“, sagte der Regimentsschießmeister enttäuscht. Den abschließenden Höhepunkt bildete die erstmals in der Hauptversammlung vorgenommene Übergabe von 45 Jungschützen an ihre vier Stammkompanien durch Oberst Peter Menze.

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