Sanierung der Grafstraße in Benteler startet bald


Die Autofahrer, die zwischen Benteler und Mastholte unterwegs sind, können aufatmen: Die Sanierung der Graftstraße startet in Kürze.

Ab Mittwoch nächster Woche wird die Graftstraße in Benteler und die Bentelerstraße in Mastholte für den Durchgangsverkehr nicht mehr passierbar sein. Wie der Kreis Gütersloh mitteilt, werde jedoch ein Konzept erarbeitet, das den Anliegerverkehr ermöglicht, insbesondere der landwirtschaftlichen Anwohner. Rund 2,8 Kilometer der früheren Landstraße befinden sich auf Langenberger Gemeindegebiet.

Langenberg-Benteler (gl) - Vollsperrung an der Graftstraße: Der Kreis Gütersloh wird die Verbindungsstraße zwischen Benteler und Mastholte sanieren. Ab Mittwoch, 11. August, wird die Verbindung voll gesperrt, informiert der Kreis in einer Pressemitteilung.

Neue Fahrbahn auf fünf Kilometern Länge

Die Sanierungsarbeiten an der ehemaligen Landstraße 586, die auf Mastholter Gebiet Bentelerstraße heißt, dauern demnach voraussichtlich bis November. Eine Umleitung wird über die nördlich gelegene Rietberger und Langenberger Straße ausgeschildert, heißt es.

Auf knapp fünf Kilometern Länge wird die Fahrbahn von Grund auf erneuert. Zudem wird eine Brücke über den Schwarzen Graben neu gebaut. Aufgrund der geringen Arbeitsbreite, die zur Verfügung stehe, sei eine Vollsperrung unabdingbar, erläutert der Kreis. „Für die Anlieger jedoch, besonders die Landwirte, wird ein Konzept erarbeitet, das den Anliegerverkehr ermöglicht“, heißt es. Kein Durchkommen werde es allerdings für den Durchgangsverkehr geben.

Sobald die Straße, die Brücke und Radweg fertiggestellt sind, könne der Verkehr auf einer neuwertigen und sicheren Straße wieder rollen, wird in der Mitteilung informiert. Ab dann würden die Straßenabschnitte von ihren neuen Eigentümern betrieben und unterhalten. Diese sind der Kreis Gütersloh, die Stadt Rietberg und die Gemeinde Langenberg, heißt es.

Herabstufung ermöglicht Maßnahmenbeginn

Wie der Kreis erläutert, war die zu sanierende Strecke vor wenigen Monaten noch die Landesstraße L 586 und wurde inzwischen abgestuft, um eine kurzfristige Sanierung realisieren zu können. Wenn Straßen umgestuft werden, werde der Zustand von den neuen Eigentümern beziehungsweise Straßenbaulastträgern genau geprüft, um einen möglichen Sanierungsrückstand erkennen zu können. „Denn anders als beim Erwerb einer Immobilie muss der neue Eigentümer nichts für die Straße bezahlen, sondern hat im Gegenteil ein Anrecht darauf, dass diese in einem ordentlichen Zustand übergeben wird“, wird in der Mitteilung erklärt. Alternativ könne ein Sanierungsrückstand gemeinsam festgestellt und eine angemessene Ausgleichzahlung vereinbart werden. „Wir sanieren regelmäßig Straßen und wissen, was wir brauchen“, betont Markus Schwarze, Leiter des Kreisbauhofs. Er war es auch, der die Koordination mit der Stadt Rietberg und der Gemeinde Langenberg geführt hat.

Neben der gesamten Sanierung, die der Kreis federführend für alle Baulastträger übernimmt, könne so auch ein kurzes Teilstück Radweg angelegt werden, das die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger maßgeblich erhöhe. „Das haben wir kurzfristig mit der Gemeinde Langenberg organisieren können“, ergänzt Schwarze.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.