Vereineschießen kommt in Langenberg gut an


Nach einer Zwangspause startet das Langenberger Vereineschießen in eine nächste Runde und zwar mit einem dicken Plus. 

Beste Stimmung, Freundschaft und sportlich-hervorragende Leistungen mit durchgängig höheren Ergebnissen als beim letzten Wettbewerb haben das neunte Langenberger Vereineschießen der Sportschützen St. Lambertus gekennzeichnet. Das Foto zeigt die geehrten Teilnehmer nach der Siegerehrung. Foto: Wieneke

Langenberg (ew) - Nach der Corona-Zwangspause war das Langenberger Vereineschießen von steigenden Teilnehmerzahlen und zum Teil hervorragenden sportlichen Leistungen geprägt. Nach sechs spannenden Wettbewerbstagen innerhalb von zwei Wochen stand die Siegerehrung im Schießsportheim am Eiskeller auf dem Programm. 

Plus von 21 Einzelstartern und zwei Mannschaften

Äußerst zufrieden mit der gelungenen Veranstaltung zeigte sich das Team der ehrenamtlich tätigen Organisatoren und Helfer der Sportschützen St. Lambertus mit ihrem Vorsitzenden und Sportleiter Dirk Belger an der Spitze. An der neunten Veranstaltung hatten sich 103 Teilnehmer im Alter ab acht Jahren an den Einzelwettbewerben sowie 20 Mannschaften mit 76 Aktiven beteiligt. Das bedeutete ein Plus von 21 Einzelstartern und zwei Mannschaften. 

Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren hatten jeweils 20 Wertungsschüsse abzugeben. Während die Starter ab 14 Jahren mit dem Luftgewehr in der Auflage schossen, durften Mädchen und Jungen ab acht Jahren dank der professionellen „Red Dot“-Anlage – dem Schießen mit einem für Aktive und Zuschauer völlig ungefährlichen Laserstrahl – teilnehmen. 

„Die Teilnehmerzahlen waren nach der Pandemie erfreulich hoch und die sportlichen Ergebnisse werden immer besser“, freute sich Vorsitzender Dirk Belger. Als erfolgreichste Teilnehmer in ihren Klassen trugen sich Nele Wonnemann und Sven Löppenberg mit jeweils 195 von möglichen 200 Ringen in die Siegerlisten ein. Den Titel bei den Jugendlichen sicherte sich Mika Albers mit 181 Zählern. Sieger beim Schießen mit dem Lasergewehr war Mario Catana mit 66,4 Punkten. 

Langenberger verfolgen Spektakel mit Freude

Gern und mit großer Begeisterung wird das Langenberger Vereineschießen als ein sportlich-geselliges Angebot von den heimischen Vereinen, Clubs und Organisationen ebenso wie von Firmen, Nachbarschaften, Straßengemeinschaften, Familien und Freundesgruppen angenommen. Denn aktive Sportschützen dürfen nicht an dem Wettbewerb für alle Bürger ab acht Jahren teilnehmen. Dafür übernähmen diese die fachliche Anleitung und die Betreuung der Teilnehmer beim Schießen sowie die Bewirtung ihrer Gäste, freute sich Vorsitzender Belger.

Die Ergebnisse

Einzelwettbewerb Schüler

 1. Mario Catana (66,4 Punkte), 2. Emil Lütkehellweg (61,0), 3. Ben Fasshauer (56,2). Jugend: 1. Mika Albers (181), 2. Tyler Eickhöfer (178), 3. Chris Neitemeier (176). Damen: 1. Nele Wonnemann (195), 2. Jennifer Kemper (192), 3. Michele Löppenberg (192). Herren: 1. Sven Löppenberg (195), 2. Jürgen Leppelt (194/200,8 Zentelwertung), 3. Frank Wietbüscher (194/200,4). 

Mannschaften Damen 

1. „Badenixen“ (556), 2. „Die Erlenköniginnen“ (553), 3. „Sissi und Franzel“ (534). Herren: 1. „Die Scharfen Schützen“ (575), 2. „Helden der ersten Kompanie“ (558), 3. „Ohne Frank“ (557). Gemischte Mannschaften: 1. „Gegen uns hätten auch wir gewonnen“ (582), 2. „Sabbel nich, dat geit“ (567), 3. „Des Kaisers neue Schützen“ (553).

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