Wiedenbrücker Museum verleiht Notgeld in die Eifel


Rheda-Wiedenbrück (gl) - Das Eifelmuseum Blankenheim kann auf die Unterstützung des Wiedenbrücker-Schule-Museums bauen.

Das Eifelmuseum und der dortige Freundeskreis hatten bereits 2020 das Wiedenbrücker-Schule-Museum um Hilfe bei der Vorbereitung einer umfassenden Ausstellung zu Leben und Werk des Künstlers Otto Nausester (1883 bis 1955) gebeten. Er war dem Ort sehr verbunden. Der dortige Museumsverein konnte vor einigen Jahren Otto Nausesters Nachlass übernehmen. 

Otto Nausester schuf die grafischen Entwürfe

Der Künstler hatte, bevor er nach Wiedenbrück kam, ganz in der Nähe Blankenheims gelebt. Von dem Umzug nach Westfalen versprach er sich gute Verdienstmöglichkeiten im Rahmen der Wiedenbrücker Schule. Von ihm sind Möbelzeichnungen für Ornamente im Bestand des Museums vorhanden. Einer größeren Öffentlichkeit ist er aber wegen seiner grafischen Entwürfe für die Notgeldscheine in Wiedenbrück bekannt geworden. 

Und eben diese Serie, die sonst im heimischen Museum zu sehen ist, ist unlängst von Leiterin Christiane Hoffmann  an die Kollegen in Blankenheim ausgeliehen worden. Die Exponate sollen dort im Rahmen einer Ausstellung vom 26. September bis zum 30. März zu sehen sein. Walter und Ingrid Thomaßen von den Museumsfreunden Blankenheim kamen extra zur Abholung der wertvollen Serie. „Wir freuen uns sehr, dass uns die Wiedenbrücker mit dieser besonderen Leihgabe unterstützen. Zur Eröffnung wird auch Christiane Hoffmann über Nausester und sein Notgeld sprechen. Geplant ist, die Ausstellung 2022 hierher zu holen.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.