Wohnwagen in Langenberg brennt vollständig ab


Noch vor dem Eintreffen der Brandschützer hatte ein Anwohner versucht, mit einem Gartenschlauch die Flammen einzudämmen.

Nicht mehr zu retten war dieser Wohnwagen, der in einer Wohnsiedlung in Langenberg ein Raub der Flammen wurde. Foto: Eickhoff

Langenberg (ei) - Seinen Besuch in Langenberg wird ein 58-Jähriger aus Eckernförde vermutlich nicht in allzu guter Erinnerung behalten: Als er am Freitagnachmittag Richtung Heimat aufbrechen wollte, bemerkte er im Rückspiegel plötzlich eine heftige Qualmentwicklung an seinem Wohnwagen. Die Feuerwehr konnte nicht mehr viel retten. Verletzt wurde niemand. 

Auto und Gasflaschen in Sicherheit gebracht

Um 14.35 Uhr wurde zunächst der Löschzug Langenberg alarmiert, während der Urlauber am Albert-Einstein-Weg schnell seinen Skoda Octavia abkoppelte und diesen sowie zwei Gasflaschen, die sich im Wohnwagen befanden, in Sicherheit brachte. Eine dicke, schwarze Rauchwolke wies derweil den Feuerwehrleuten den Weg. Weil das Gefährt in einer Wohnsiedlung stand, wurde noch der Löschzug Benteler hinzugezogen. Er rückte mit zwei Fahrzeugen und etwa einem Dutzend Kräfte aus, musste aber nicht mehr eingreifen. 

Noch vor dem Eintreffen der Brandschützer hatte ein Anwohner versucht, mit einem Gartenschlauch die Flammen einzudämmen und sein Haus vor der enormen Hitze zu schützen. Diese Aufgabe übernahmen später die Feuerwehrleute. Vier von ihnen hatten sich bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten ausgerüstet und konnten so umgehend mit den Löschmaßnahmen beginnen. Die Einsatzkräfte kühlten die umstehenden Immobilien, um sie vor Beschädigungen zu bewahren. Gleichzeitig wurde der brennende Wohnwagen gelöscht. Dazu wurde auch ein Unterflurhydrant angezapft. 

Flammen richten Totalschaden an

So hatten die Feuerwehrleute den Brand schnell unter Kontrolle, den Totalschaden am Wohnwagen konnten sie aber nicht verhindern. An einem Haus führte die starke Rußentwicklung überdies zu Verunreinigungen. Die Feuerwehr holte die Untere Wasserbehörde hinzu, um die Auswirkungen des Brands auf die Umwelt so klein wie möglich zu halten. Nach rund einer Stunde rückten die ersten Kräfte wieder ein.

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