„Am Sandberg“ in Rheda-Wiedenbrück ein Jahr gesperrt


Die Bauarbeiten für die Sanierung der Hauptverbindungsachse beginnen am kommenden Mittwoch. Sie dauern bis zu einem Jahr.

Hinweisschilder machen Am Sandberg bereits seit einigen Tagen auf die bevorstehende Sperrung aufmerksam. Die Strecke wird auf einem Kilometer Länge umfassend saniert. Foto: Sudbrock

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Der Baustart rückt näher – und damit auch die Sperrung einer der Hauptverbindungen zwischen Rheda und Wiedenbrück: Ab Mittwoch, 18. Mai, saniert der Landesbetrieb Straßen NRW gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Abwasser der Stadt Rheda-Wiedenbrück die Straße Am Sandberg auf einer Länge von rund einem Kilometer. Dafür muss die Straße für etwa ein Jahr voll gesperrt werden.

Zuerst werden die Abwasserkanäle erneuert

Die Stadt leistet laut Pressemitteilung zu Beginn einige Vorarbeiten. Sie saniert und erneuert die vorhandenen Kanäle sowie die Hausanschlüsse. In der Folge setzt der Landesbetrieb dann die Fahrbahn instand. Das städtische Tiefbauamt nutzt den Ausbau zudem, um die Gehwege und Bushaltestellen barrierefrei umzugestalten. Dazu gehören auch die Bushaltestellen am Wiedenbrücker Ems-Berufskolleg. Die Bauarbeiten beginnen an der Kreuzung Nordring, Am Sandberg, Heiligenhäuschenweg und enden an der Einmündung zum Platanenweg.

Zur Entzerrung des Geschehens wird die Baustelle in drei Abschnitte eingeteilt: Die Arbeiten beginnen im ersten Bauabschnitt, der sich von der Kreuzung Nordring, Am Sandberg, Heiligenhäuschenweg bis zum Ende des Parkplatzes gegenüber dem Schulzentrum erstreckt. Der Parkplatz bleibt damit von der Zufahrt am Finanzamt aus befahrbar. 

Anschließend wird der zweite Bauabschnitt vom Finanzamt bis zur Einmündung An der Schwedenschanze in Angriff genommen. Abschließend erfolgt dann der dritte Bauabschnitt von der Einmündung An der Schwedenschanze bis zum Platanenweg.

Landesbetrieb: Vollsperrung ist nicht zu verhindern

„Die Arbeiten können nur unter Vollsperrung durchgeführt werden, da die Straße zu schmal ist um den Durchgangsverkehr aufzunehmen und gleichzeitig den Arbeitsschutz für die Mitarbeiter der Baufirma zu gewährleisten“, informiert der Landesbetrieb. „Im Sinne einer möglichst kurzen Bauzeit ist geplant, die verschiedenen Arbeiten an den unterschiedlichen Gewerken parallel auszuführen.“

Eine Umleitungsstrecke aus Fahrtrichtung Wiedenbrück kommend wird über Nordring, Hauptstraße, Schlossstraße und Gütersloher Straße ausgeschildert. Aus Fahrtrichtung Rheda erfolgt die Umleitung über Holunderstraße, Bielefelder Straße und Nordring. Für den Geh- und Radwegverkehr wird eine Umleitung durch den nahen Flora-Westfalica-Park ausgeschildert.

3,5 Millionen Euro: Baumaßnahme geht gehörig ins Geld

„Die Anlieger werden ihre Grundstücke weiterhin weitestgehend erreichen können und wurden bereits vorab über die Maßnahme und den Ablauf informiert“, heißt es seitens der Regionalniederlassung OWL des Landesbetriebs Straßen NRW mit Sitz in Bielefeld. Für die Gesamtmaßnahme sind laut der Behörde 3,5 Millionen Euro veranschlagt worden.

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