Flixbus steuert ab sofort wieder Rheda-Wiedenbrück an


Die Haltestelle am Rhedaer Bahnhof war coronabedingt längere Zeit nicht angefahren worden. Jetzt sind sechs Ziele von dort aus erreichbar.

Seit wenigen Tagen ist Rheda-Wiedenbrück wieder Teil des Flixbus-Netzes. Die Haltestelle am Rhedaer Bahnhof war aufgrund der Corona-Pandemie über einen längeren Zeitraum nicht angesteuert worden. Foto: Sven Hoppe/dpa

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Sechs Städte in Deutschland und Dänemark können von Rheda-Wiedenbrück aus mit dem Fernbus erreicht werden. Der Anbieter Flixbus hat die Emskommune nach eigenen Angaben vor einigen Tagen wieder an sein Streckennetz angebunden. Aufgrund der Corona-Pandemie waren die Busverbindungen ab dem Rhedaer Hauptbahnhof vorübergehend gestrichen worden.

Köln, Dortmund, Hannover, Hamburg, Puttgarden und Kopenhagen fast täglich

Köln, Dortmund, Hannover, Hamburg und Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn sowie Kopenhagen in Dänemark können Busreisende mit dem Flixbus von Rheda-Wiedenbrück aus erreichen. Die Verbindungen finden fast täglich statt.

„Wir freuen uns, dass wir den Menschen aus Rheda-Wiedenbrück und Umgebung wieder nachhaltige und erschwingliche Mobilität anbieten können“, sagt Flix-Pressesprecherin Isabella Domke. „Nachdem wir den Halt pandemiebedingt einige Zeit pausieren mussten, war es die richtige Entscheidung, die Stadt nun wieder ins Flix-Bus-Netz aufzunehmen.

Für eine Haltstelle des Fernbusses hatte man in Rheda-Wiedenbrück lange gekämpft. Unter anderem setzten sich die drei Ratsrentner Peter Kliche, Manfred Hegel und Klaus Bartscher dafür ein, dass die Emskommune in Sachen Flixbus nicht den Anschluss verliert.

Rheda-Wiedenbrück ist seit 2016 Teil des Flixbus-Netzes

Ab Ende 2016 fanden dann die ersten Fahrten von Rheda-Wiedenbrück aus statt. Für den Flixbus wurde eigens eine Haltestelle zwischen dem Rhedaer Bahnhofsgebäude und dem dortigen Parkhaus eingerichtet. Das war letztlich mit erheblich weniger finanziellem Aufwand möglich als zunächst von der Stadtverwaltung befürchtet.

Das Unternehmen Flix bezeichnet sich selbst als „Pionier im Bereich des öffentlichen Fernverkehrs“. Man verfüge inzwischen über Europas größtes Fernbusnetz und sei darüber hinaus auch in den Vereinigten Staaten, in Kanada und in Brasilien vertreten, heißt es in einer Mitteilung.

Im Rahmen eines Pilotprojekts setzt Flixbus mittlerweile auch vollelektrische Fahrzeuge ein und solche, die mit Biogas betrieben werden. Man habe sich im Wettbewerb mit den großen Transportunternehmen erfolgreich am Markt behauptet und diesen revolutioniert, gibt sich das Unternehmen mit Sitz in München in einer Pressemitteilung betont selbstbewusst.

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