Frau bei Unfall in Rheda-Wiedenbrück schwer verletzt


Die schwerverletzte Frau hinter dem Steuer des Mitsubishis musste von der Feuerwehr aus ihrem Auto befreit werden.

Schon wieder hat sich auf der B 61 zwischen Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh ein heftiger Auffahrunfall ereignet: Am Dienstagmorgen übersah nach ersten Erkenntnissen der Polizei der Fahrer eines Werkstattwagens das Ende eines Staus und krachte auf einen Mitsubishi, der wiederum auf einen Mercedes geschoben wurde. Foto: Eickhoff

Rheda-Wiedenbrück (ei) - Schon wieder hat sich auf der B 61 zwischen Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh ein heftiger Auffahrunfall ereignet: Am Dienstagmorgen übersah nach ersten Erkenntnissen der Polizei der Fahrer eines Werkstattwagens das Ende eines Staus und krachte auf einen Mitsubishi, der wiederum auf einen Mercedes geschoben wurde. Die schwerverletzte Frau hinter dem Steuer des Mitsubishis musste von der Feuerwehr aus ihrem Auto befreit werden. Dafür sei auch hydraulisches Gerät eingesetzt worden, erläuterte der stellvertretende Feuerwehrchef Matthias Goerke gegenüber dieser Zeitung. 

Aufprall mit hoher Geschwindigkeit

Gegen 8.35 Uhr war es auf der Bundesstraße zu einem Rückstau gekommen. Der 54-jährige Mercedes-Fahrer hatte sein Fahrzeug deshalb bereits zwischen der Kreuzung mit der Gütersloher Straße und dem Gut Schledebrück zum Stehen gebracht. Der Fahrer (36) des Werkstattwagens wiederum erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf das Heck des Mitsubishis auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Kleinwagen mehrere Meter nach vorn geschoben, kollidierte mit dem Heck des Mercedes und schleuderte dann rechts in einen Graben. Auf dem Asphalt hinterließen die Fahrzeuge eine tiefe Kratzspur. 

„Zunächst wurde lediglich der Rettungsdienst alarmiert, später wurden die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr zum Absichern der Unfallstelle und schließlich die Löschzüge Lintel und Wiedenbrück hinzugezogen“, berichtete Goerke über die Entwicklung des Einsatzverlaufs. Auf der Fahrerseite entfernten die Blauröcke den B-Holm sowie die hintere Tür, um die schwerverletzte Frau möglichst schonend aus dem Wagen heben zu können. Zwischenzeitlich wurde sie immer wieder notärztlich behandelt und später in ein Gütersloher Hospital gebracht. 

Polizei sperrt Straße komplett

Auch der Fahrer des Transporters wurde in ein Krankenhaus gebracht – er hatte einen Schock erlitten. Der Mercedes-Fahrer blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Polizeibeamte sperrten die viel befahrene Verbindungsstraße zwischen den beiden größten Städten im Kreisgebiet für die Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett ab. Erst am 9. Oktober hatte es an der Stadtgrenze zu Gütersloh zwei Auffahrunfälle auf der Bundesstraße gegeben.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.