Großeinsatz an Klinik in Rheda-Wiedenbrück


Großeinsatz für die Feuerwehr am Krankenhaus in Rheda-Wiedenbrück, bei dem auch mehrere Patienten in Sicherheit gebracht wurden.

Großeinsatz für die Feuerwehr in Rheda-Wiedenbrück. Foto: Eickhoff

Rheda-Wiedenbrück (ei) - Mehr als 100 Feuerwehrleute rückten am frühen Montagmorgen kurz nach Mitternacht zu einem Brand im Keller des St.-Vinzenz-Hospital aus. Rauchmelder hatten Alarm gegeben. Bei der Erkundung wurde ein mobiles Elektronikgerät als Ursache gefunden.

17 Menschen in Sicherheit gebracht

Fünf Minuten nach Mitternacht holte der Alarm zunächst die Feuerwehrleute der Löschzüge Wiedenbrück und Lintel aus dem Schlaf, wenig später auch die des Löschzuges Rheda. Wie Pressesprecher Christian Dresmann berichtet, war es aufgrund von Brandrauch zu dem Alarm gekommen.

Nacheinander lösten die Melder von der Zwischendecke zum Erdgeschoss bis hin zum dritten Obergeschoss aus. Vier Feuerwehrleute machten sich unter Atemschutz auf die Suche nach der Brandursache. Gleichzeitig wurden im ersten und zweiten Obergeschoss des Hospitals auf zwei Stationen 17 Patienten vorsichtshalber in Sicherheit gebracht.

Kripo ermittelt

Neben zwei Rettungswagen aus der Doppelstadt war auch das Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Verletzt wurde aber niemand.

Nach Ende der Löscharbeiten wurde das Gebäude intensiv belüftet. Gegen 2 Uhr konnten die letzten Kräfte wieder einrücken. Vor Ort machte sich unter anderem der 1. Beigeordnete Dr. Georg Robra ein Bild des Geschehens. Das Kriminalkommissariat der Polizei Gütersloh hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.  

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