Jutta Dittrich mit einer Feierstunde verabschiedet


Mehr als 24 Jahre leitete Jutta Dittrich die Abteilung Damenturnen beim Herzebrocker SV. Dies würdigte der Verein mit einer Feierstunde.

Der HSV sagt Danke: Jutta Dittrich wurde für ihr großes Engagement als Abteilungsleiterin der Damenturnabteilung“ eine besondere Überraschung zuteil. Zu ihrer Verabschiedung waren (v. l.) Harald Loermann, Gaby Hassemeier, Jutta Dittrich, Friedhelm Vielstädte, Anne Berens, Reinhard Klapper, Verena Birwe und Werner Winterhalder gekommen. Foto: Baum

Herzebrock-Clarholz (reba) - Jutta Dittrich, das Gesicht der Damenturnabteilung des Herzebrocker SV, die seit mehr als 24 Jahren für Gemeinschaftssinn, soziale und persönliche Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und Kontinuität steht, ist kürzlich im Rahmen einer kleinen Feierstunde als Abteilungsleiterin verabschiedet worden. Diese Funktion hatte Dittrich seit dem Jahr 1994 inne. 

„Was Du gemacht hast, das ist mit Worten nicht zu beschreiben. So wie Du es gemacht hast, die Präsenz in den Sportstätten, dafür findest du heute keinen mehr. Wenn man sie nicht zu Hause antraf, war sie in der Sporthalle zu finden“, sagte der erste Vorsitzendes des Herzebrocker SV, Friedhelm Vielstädte. 

Vorstand überrascht Dittrich

Der Verein überraschte Jutta Dittrich mit einer Verabschiedungsfeier im Vereinsheim und servierte dort Kaltgetränke und leckeres Essen. Zusätzlich zum dem Vorstandsteam des Vereins waren der Vorsitzende des Gemeindesportverbands, Ali Wesche, Übungsleiterinnen der Damenturnabteilung sowie Weggefährten gekommen. Über den Besuch des ehemaligen ersten Vorsitzenden Werner Winterhalder freute sich Dittrich ganz besonders. 

Jutta Dittrich ist im Jahr 1974 in den Verein eingetreten und erhielt 1994 ihren Übungsleiterschein überreicht. Drei Jahre darauf wurde sie Abteilungsleiterin der Damen-Turnabteilung. Im Jahr 2017 wurde sie für ihr Engagement als Sportlerin des Jahres vom HSV gekürt. „Du warst immer eine fleißige Biene, kanntest deinen Laden in- und auswendig, warst die gute Seele der Abteilung, hattest den Daumen immer auf den Moneten und organisiertest Kurse und die entsprechenden Kursleitungen. Sollten mal Kursleitungen verhindert sein, sorgtest du für Ersatz und stelltest die Teilnehmer gleich auf mögliche Veränderung im Ablauf der sportlichen Tätigkeiten ein“, erklärte Friedhelm Vielstädte. 

„Ich habe es ja auch gerne gemacht, aber jetzt sind mal andere dran“, entgegnete Dittrich. Sie erinnert sich besonders gerne an den Festumzug aus Anlass des 1150. Ortsjubiläums Herzebrocks am 11. Juli 2010. Der HSV nahm mit verschiedenen Abteilungen daran teil. Für den Verein sei es nun wichtig, dass es weiterhin engagierte Übungsleiterinnen gebe. „Ich werde bald wieder zum Sport gehen, damit ich fit bleibe, und ich wünsche dem Verein, dass irgendwann mal wieder ein ganz normaler Sportbetrieb möglich ist“, schloss Jutta Dittrich ihre Ausführungen.

Anne Berens tritt Nachfolge an

Zwei Jahre hat der HSV-Vorsitzende Friedhelm Vielstädte nach einer Nachfolgerin für Jutta Dittrich gesucht. Theater und Sport würden schließlich nur funktionieren, weil hinter der Bühne eine Unmenge Arbeit geleistet wird, die das Publikum nicht sehe. „Was wäre denn ein Regisseur ohne Schauspieler, und was wären diese ohne ihn?“, fragte der Vereinschef. Daraufhin verkündete er, dass Anne Berens die Leitung der Damen-Turnabteilung übernimmt. 

Anne Berens ist seit 25 Jahren im Verein, davon zwölf Jahre im Vorstand. Sie war tätig in der Kinderturnabteilung und kümmert sich heute um die Kooperation mit dem Bewegungskindergarten St. Michael. „Ich bin froh, den Stab heute weiter geben zu können und ich bin ja nicht aus der Welt“, betonte Jutta Dittrich. Zugleich gab der Verein bekannt, dass es noch freie Plätze in den Kursen Rückenfit, LaGym, Pilates, Fitness und Gesundheit bis Latin Fitness gebe.

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