Konzertreihe in der Wiedenbrücker Kreuzkirche geplant 


Voriges Jahr mussten sie noch pandemiebedingt ausfallen, doch jetzt stehen die Zeichen gut für die  Kreuzkirchenkonzerte in Wiedenbrück.

Sind optimistisch für die Kreuzkirchenkonzerte 2020: Das Organisationsteam (v. l.) Silke Steinmetz, Anita Schönbeck, Ingrid Runneck, Marco Beuermann, Jean-Claude Clapperton, Andreas Heimann, Antje Telgenkämper und Claudia Heimann.

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Die Kirche für weltliche Veranstaltungen öffnen, mit Musik Freude schenken und Menschen mit kleinem Portemonnaie den Genuss eines Auftritts ermöglichen: Diese Gedanken stehen hinter den Kreuzkirchenkonzerten der Evangelischen Versöhnungskirchengemeinde. Die Veranstaltungen, die vom Organisationsteam um Pfarrer Marco Beuermann auf die Beine gestellt werden, sollen in der zweiten Novemberwoche stattfinden. 

Auftakt soll ein Mitsingkonzert machen

Den Anfang macht am Montag, 8. November, Christian Schauerte, Kantor der Kirchengemeinde Ibbenbüren. Er war bereits zweimal in der Kreuzkirche zu Gast und plant auch diesmal ein Mitsingkonzert. Einen Tag später steht der Rainbow-Gospelchor aus Herzebrock-Clarholz auf der Bühne. Unter der Leitung von Tim Edler will er sein Publikum mit traditionellen und modernen Gospels erfreuen. Aus Gütersloh stammt die Formation „High Germany – Folk unlimited“. Anders als es der Name vermuten lässt, unterhalten die sechs Musiker ihre Zuhörer nicht mit deutschen Volksliedern, ihr Repertoire ist vielmehr international. Gespielt werden vor allem Balladen aus Irland, Polen, Russland und Frankreich. 

Zwei Tage später sind die beiden Künstlerinnen des Duos „Cuerdas Mágicas“ zu Gast. Mit im Gepäck haben sie mehrere Saiteninstrumente, denen sie Klänge aus Südamerika und Europa entlocken wollen. Die Reihe endet mit dem Auftritt der heimischen Band M.A.U., die mit ihrer Musik und ihren Texten in gewohnter Weise christliche Werte in den Mittelpunkt stellt. Der Eintritt ist stets frei. Wer will, kann einen Obolus in eine Spendenbox geben. Los geht es jeweils um 19 Uhr. Die Spielzeit wird etwa eine gute Stunde betragen. Einzige Ausnahme: das M.A.U.-Konzert am Freitag. Marco Beuermann: „Die spielen garantiert länger.“ 

Kulinarische und musikalische Genussreise

Für das Organisationsteam geht es übrigens auch nach dem M.A.U.-Auftritt weiter: Einen Tag später streifen sich die zwei Männer und fünf Frauen ihre eigens dafür angeschafften Schürzen über, um im Kirchenraum 40 Gäste auf eine kulinarische wie musikalische Genussreise zu schicken. Alle, die eine Karte für dieses Event ergattert haben, können sich freuen: Zu den Klängen von Thommy Großekathöfer am Piano wird an herbstlich gedeckten Tischen ein dreigängiges Menü serviert.

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