Kunstrasenplätze des FSC Rheda wieder bespielbar


350.000 Euro kostete es, die Kunstrasenplätze in Rheda zu sanieren. Dass die Stadt so viel Geld in die Hand nimmt, hat seinen Grund.

Große Freude herrschte bei der offiziellen Freigabe der frisch sanierten Kunstrasenplätze beim FSC Rheda. Der Spielbetrieb kann nun wieder ungehindert fortgeführt werden.

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Die beiden Kunstrasenplätze des FSC Rheda sind innerhalb von sechs Wochen saniert worden. Das teilt die Stadt mit. Der große Platz mit 2500 Quadratmetern Spielfläche sowie der kleinere mit 2000 Quadratmetern mussten nach Jahren intensiver Nutzung erneuert werden. Bürgermeister Theo Mettenborg übergab sie jüngst zusammen mit den Ausschussvorsitzenden Gudrun Bauer und Konstantin Setzer sowie Jugendamtsleiterin Dr. Ina Epkenhans-Behr wieder an den FSC, vertreten durch seinen Vorsitzenden Markus Schweins. 

Hunderttausende investiert

„Dass unsere Spielstätten sich in einem guten Zustand befinden, ist uns als Stadt sehr wichtig“, betonte Mettenborg. Der Rat habe der notwendigen Maßnahme auch sofort zugestimmt und 350.000 Euro dafür bereitgestellt. Schweins dankte den Verantwortlichen für die gute und zügige Arbeit. Guido Kölling von der Sportverwaltung erläuterte die Verbesserungen, die das neue Material mit sich bringt. Anstelle von Substanzen, die Mikroplastik enthalten, wird demnach jetzt nur noch Korkgranulat verwendet. Dies bestehe aus Dreivierteln Quarzsand sowie einem Viertel Kork und bilde eine elastische Laufschicht. Das sei gut für die Umwelt und finde auch das einhellige Lob der Fußballer. Zusätzliches Plus: Die natürlichen Materialien heizen sich im Sommer weit weniger stark auf als die Kunststoffe. 

Pflege ist Teamwork

Die Pflege der Kunstrasenflächen übernimmt der städtische Bauhof. Das gesamte Sportgelände sowie die Instandhaltung des Rasenplatzes liegt wiederum in der Verantwortung des Vereins. „Das ist nicht selbstverständlich und wir wissen zu schätzen, dass Sie das nicht für sich, sondern für die Kinder und Jugendlichen machen, denen Sie hier eine Heimat und festen Halt geben“, bedankte sich der Bürgermeister beim Vereinsvorstand.

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