A2 bei Rheda-Wiedenbrück nach schwerem Unfall gesperrt


Zu einem schweren Unfall ist es am Donnerstag auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück gekommen. Ein Kurierfahrer war mit seinem Transporter auf einen LKW aufgefahren.

Bei einem Auffahrunfall auf der A2 in der Nacht zu Donnerstag hat ein 26-jähriger Kurierfahrer viel Glück gehabt. Nach dem Zusammenstoß mit einen Lkw konnte er sein Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen. Bild: Eickhoff

Rheda-Wiedenbrück (ei) - Glück im Unglück hat ein Autofahrer in Rheda-Wiedenbrück bei einem heftigen Auffahrunfall auf der A2 in der Nacht zu Donnerstag gehabt: Mit Hilfe der Einsatzkräfte konnte der 26-Jährige seinen Transporter aber aus eigener Kraft verlassen. Nach Angaben der Beamten der Autobahnpolizei Bielefeld kam es um 3.43 Uhr zu dem Zusammenstoß im Bereich zwischen den Anschlussstellen Rheda-Wiedenbrück und Herzebrock-Clarholz. Dabei prallte der Fahrer eines Kurierdienstes mit seinem Ford Transit auf der mittleren Fahrspur kurz hinter der Brücke „An der Wegböhne“ auf einen Lkw aus der Ukraine. Anschließend schleuderte der Kastenwagen in die Mittelleitplanke und blieb liegen. Der Lkw fuhr noch etwa einen Kilometer weiter, ehe der Fahrer aus dem westukrainischen Lemberg die Zugmaschine samt Auflieger kurz hinter der Brücke „An der Radheide“ stoppte. 

Fahrer kann Kastenwagen aus eigener Kraft verlassen

Aufgrund unterschiedlicher Darstellungen wurden zwei Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert. Rhedas Löschzugführer Andreas Harder berichtete, es sei in den Notrufen gemeldet worden, dass der Transporter zwischen zwei Lkw eingeklemmt sei. Andere Informationen ließen vermuten, es handele sich um zwei Unfälle. Außer dem Löschzug Rheda war zusätzlich noch der Rüstwagen des Löschzugs Wiedenbrück alarmiert worden. Rund 30 Feuerwehrleute eilten zur Hilfe. 

Aufgrund der Verformungen am Fahrzeug war nach Harders Darstellung die Frontscheibe aus der Verklebung gedrückt worden, so dass die Feuerwehrleute mit Muskelkraft die Scheibe umklappen konnten. So war der Fahrer nach notärztlicher Begutachtung und mit etwas Hilfe in der Lage, den Kastenwagen aus eigener Kraft zu verlassen. Er wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert. 

Verkehr staut sich auf bis zu fünf Kilometern

Die Beamten der Autobahnpolizei Stukenbrock sperrten die Schnellstraße in Richtung Westen während der Rettungsarbeiten für rund 90 Minuten. Anschließend wurde der rechte Fahrstreifen wieder geöffnet. Die Blauröcke leuchteten die Unfallstelle aus und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, zudem wurde die Fahrbahn gereinigt. Die Lkw stauten sich auf zwei Spuren auf einer Länge von etwa fünf Kilometern bis zur Raststätte Gütersloh. Die Pkw standen rund einen Kilometer. Der Schaden wird von der Polizei auf rund 35 000 Euro geschätzt.

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