Landespokal-Bronze für TSG Rheda


Nach fast zwei Jahren Turnpause hat die TSG Rheda am Wochenende den Landescup mit Einzel- und Mannschaftwettbewerben in der Halle des Einstein-Gymnasiums ausgerichtet.

Die erfolgreiche  Youngstermannschaft der TSG Rheda.

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Voraussetzung  war die  Einhaltung der 3G- Bestimmungen von den Aktiven und Zuschauern. Kontrolliert wurde dies vor dem Betreten der Halle des Einstein-Gymnasiums durch Vertreter des Westfälischen Turnerbundes (WTB) der TSG Rheda.

 Im Vormittagswettkampf feierten die „Youngster“ der Gastgeber ihr Debüt. Für die junge Riege war es die erste bedeutsame Meisterschaft auf westfälischer Ebene. Im Einzel der 12- bis 13-jährigen Schülerinnen fehlten Olivia Golab nur 0,95 Zehntel zu Platz zwei, der mit 47 Punkten doppelt besetzt wurde. Mit 11.75 Punkten war sie die beste Bodenturnerin ihrer Altersgruppe. Mit der besten Barrenübung (11,90 Punkte) schaffte es Klara Bittenbinder trotz leichter Bänderdehnung auf den fünften Rang (44,80 Punkte). Lea Rosenthal zeigte ebenso einen guten Wettkampf. Sie erreichte Platz sechs mit 43,60 Punkten. 

Silber nur um 0,55 Zehntel verpasst

Im Wettkampf der 14- bis 15-Jährigen glänzte Angelina Steplewski am Boden. Mit 12,90 Punkten turnte sie die zweithöchste Wertung. Darüber hinaus überzeugte sie an den anderen Geräten. Am Ende sprang für die TSG-Turnerin mit 45,45 Punkten Platz sieben in einem starken Feld heraus. Hannah Jürgenhake, turnte verletzungsbedingt nur zwei Geräte. Sie punktete am Barren und Balken für das TSG-Team, das bei 137,70 Punkten um nur 0,55 Zehntel Silber verpasste.

„Leo“ glänzt am Stufenbarren

 Spektakuläre Akrobatik boten die Auftritte der leistungsstärksten Sportlerinnen im Alter von 16 bis 29 Jahren. Vertreten war auch die fünfmalige Deutschlandcupsiegerin Leonie Schmedthenke aus Reihen der TSG Rheda. „Leo“ hatte nur zwei Geräteeinsätze. Aufgrund einer Fuß-Operation musste sie auf Sprung- und Bodenübungen sowie eine Top-Platzierung verzichten. Die 24-Jährige glänzte an ihrem Paradegerät, dem Stufenbarren, mit der höchsten Wertung (12,85). Am Balken kamen 11,70 Punkte hinzu. 

Einen Vierkampf turnte Madeleine Güth, der auf Rang fünf nach der höchsten Sprungwertung (12,65) lediglich 0,80 Zehntel zum Bronzeplatz fehlten. Unter die Top Ten turnten zudem die Siebte Carmen Johannhardt (47,55) und die Achte Viktoria Lizo (46,90), die im 22er-Feld nach der langen Coronapause prima mithielten.

Keine Cafeteria 

 Die beliebte Cafeteria fiel den Corona-Regeln zum Opfer. Stattdessen wurden die Kampfrichterinnen und die Wettkampfleitung mit Snackpaketen und Getränken versorgt. Im Verlauf der Siegerehrung sprach WTB-Wettkampfleiter Gerhard Garske dem TSG-Turnteam unter Leitung von Abteilungschefin Petra Beckstett ein dickes Lob für die gelungene Organisation.

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