Rheda-Wiedenbrücker Verein hilft Hochwasseropfern


Der Verein „Alle unter einem Dach“ hat die Hochwasseropfer nicht vergessen. Langfristige Hilfsprojekte sind in Vorbereitung.

In Iversheim war die Situation nach der Flut besonders katastrophal. Der Verein „Alle unter einem Dach“ aus Rheda-Wiedenbrück will nun helfen. Das Archivbild zeigt zerstörte Autos am Straßenrand in Iversheim. Foto: dpa

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Nachhaltig wiederaufbauen – das hat sich der Rheda-Wiedenbrücker Verein „Alle unter einem Dach“ auf die Fahnen geschrieben. Nachdem die Gemeinnützigkeit anerkannt worden ist, kann der Verein nun seine Geschäftstätigkeit in vollem Umfang aufnehmen.

Kälteeinbruch wird in Flutgebieten zum Problem

Nach der Hochwasserkatastrophe will die Gemeinschaft vor allem rund um Iversheim beim Wiederaufbau helfen. Problematisch sei der bevorstehende Kälteeinbruch, denn noch längst nicht alle durch die Flut geschädigten Häuser verfügten bereits wieder über funktionierende Heizungen. Zur Überbrückung seien Katalytöfen eine Option. Diese speziell für den Innenraum geeigneten Öfen wolle man besorgen – und setze dabei auf die Unterstützung von Sponsoren.

Darüber hinaus würden „Mitstreiter gesucht, die bereit sind, die Ärmel hochzukrempeln und aktive Aufbauarbeit zu leisten“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Wer sich mit Maurer-, Putz-, Estrich-, Trockenbau- und anderen Installationsarbeiten auskenne, sei ebenso willkommen wie etwa Heizungsmonteure. Auch für Hilfstätigkeiten würden Freiwillige gesucht.

Vorbereitungstreffen am Dienstagabend im Kloster Wiedenbrück

Ein Architekt, der in einem Haus den Ausbau eines Nebenraums zu einem Wohnraum begleitet, werde ebenfalls benötigt. Wer mithelfen möchte, ist zum Vereinstreffen am morgigen Dienstag, 26. Oktober, willkommen.

Dieses beginnt um 20 Uhr im Jugendgästehaus des ehemaligen Franziskanerklosters Wiedenbrück. Um Anmeldung unter info@alleuntereinemdach.org wird gebeten.

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