Rhedas Doktorplatz erstrahlt im Weihnachtsglanz



Das Rhedaer Adventskrämchen eröffnet am Mittwoch, 1. Dezember, an einem neuen Standort: Erstmals ist es auf dem Doktorplatz zu finden.

Ortswechsel: Das Adventskrämchen lockt dieses Jahr nicht im Schatten der Stadtkirche, sondern auf dem Doktorplatz in Rheda zum Besuch. Der Nikolaus wird am Samstag, 16 Uhr, auf der Bühne erwartet und geht von dort mit den Kindern zur Stadtkirche.

Rheda-Wiedenbrück (kaw) - Ortswechsel einer Traditionsveranstaltung: Das Adventskrämchen lockt dieses Jahr nicht im Schatten der Stadtkirche, sondern auf dem Doktorplatz in Rheda zum Besuch. Am heutigen Mittwoch wird es eröffnet. Erstmalig wird der kleine, aber feine vorweihnachtliche Markt zudem unter Corona-Bedingungen veranstaltet. Es gilt die 2G-Regel. 

„Schön locker“

„Wir haben einen schönen Platz für zwei Millionen Euro renoviert“, erklärt Alwin Wedler vom Marktmeisterteam und federführend für den Aufbau zuständig, warum sich der Ortswechsel anbot. Zudem spielt für die Veranstalterin Initiative Rheda der zur Verfügung stehende Raum in Zeiten von Corona eine wichtige Rolle. „Alles ist schön locker verteilt“, unterstreicht die Initiative-Vorsitzende Margret Reker. 

17 Holzhütten

Die Vorsitzende der Initiative Rheda richtet ihren Blick nicht zuletzt auf die Anordnung der rund 17 Holzhütten und Stände sowie zwei überdachten Sitzwagen. Rund 80 Tannen tragen zur adventlichen Atmosphäre bei und füllen Freiräume zwischen den Hütten. „Wir haben darauf geachtet, dass keine zwei Ausschänke nebeneinander stehen“, ergänzt Alwin Wedler. 

Kontrollierter Zugang

Um die Einhaltung der 2G-Regel kontrollieren zu können, gibt es nur einen Ein- und Ausgang, der von einem etwa vier Meter breiten Pagodenzelt überdacht ist, und sich an der Berliner Straße ungefähr gegenüber dem griechischen Restaurant befindet. Oberstufenschüler des Einstein-Gymnasiums, die ihre Abikasse aufbessern, werden dort überprüfen, ob die Besucher nachweislich geimpft oder genesen sind, berichten Reker und Wedler. 

Ohne Bändchen geht nichts

Wer zugangsberechtigt ist, erhält ein Bändchen, das er direkt anlegen muss, bevor er seinen Bummel startet. Wenn der Mindestabstand zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann, empfiehlt die Initiative Rheda das Tragen einer FFP2-Maske. 

Musikalische Eröffnung

Am heutigen Mittwoch öffnen die Buden bereits um 16 Uhr ihre Pforten, bevor die offizielle Eröffnung mit Schirmherrin Marissa Fürstin zu Bentheim-Tecklenburg und dem CVJM-Posaunenchor Rheda-Wiedenbrück von 17.30 bis 18.30 Uhr auf der Bühne erfolgt. An den fünf Krämchentagen wird ein adventliches Programm angeboten. Nicht fehlen darf das tägliche Abschlusssingen mit Peter Bremhorst und Thomas Venten. Der Nikolaus wird am Samstag, 4. Dezember, um 16 Uhr auf der Bühne erwartet und geht von dort mit den Kindern zur Stadtkirche.

Herr H. tritt auf

Einen Höhepunkt soll am verkaufsoffenen Sonntag (13 bis 18 Uhr), 5. Dezember, der Auftritt des Liedermachers „Herr H.“ darstellen. Ab 17 Uhr wird er auf der Bühne neue deutsche Kindermusik für die ganze Familie präsentieren. Außerdem kündigt Margret Reker ein „Himmelspostamt“ an, das ein Engel betreut. 

Kunterbunte Palette

An Geschenkideen und kulinarischen Köstlichkeiten, von Glühwein bis Pizza, wird es nicht mangeln. Von Körnerkissen über Magnetschmuck und Selbstgefertigtem bis hin zu individuell gestalteten Weihnachtskugeln reicht die Angebotspalette an den Ständen und Büdchen. Vereine sind ebenfalls mit von der Partie: So zum Beispiel der Förderverein Freibad Rheda, der Gutscheine fürs sommerliche Badevergnügen anbietet, oder die Initiative Rheda, die an ihrer Krämchenbude Lose verkauft. Auch der Eine-Welt-Laden wird da sein. 

Der Markt öffnet am heutigen Mittwoch, am morgigen Donnerstag sowie am Freitag jeweils um 16 Uhr. Am Samstag und Sonntag beginnt das Vergnügen bereits um 14 Uhr.

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