Siedlung soll Wohnungs-Nachfrage stillen


Rheda-Wiedenbrück (gl) - Zu einer Bürgerversammlung am Montag, 30. August, lädt die Rheda-Wiedenbrücker Stadtverwaltung in die Stadthalle ein. Beginn der Sitzung ist um 18 Uhr. Dort wird der neue Bebauungsplan Nr. 418 „Am großen Moor“ vorgestellt.

Idyllisch: Nördlich der Straße Zum Galgenknapp in Rheda soll ein Bebauungsplan neues Wohnbauland schaffen. Rechts ist die Bahntrasse zu erkennen, die abgeschirmt werden soll.

Er soll Wohnbauland im Bereich Moorweg/Zum Galgenknapp in Rheda schaffen. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Wohnbauland beabsichtigt die Stadt Rheda-Wiedenbrück, den Siedlungsbereich an der Stelle auf einer bisher zumeist landwirtschaftlich genutzten Fläche zu erweitern. Die Bahntrasse befindet sich in Dammlage rund sechs Meter über dem geplanten Wohngebiet. Aus diesem Grund ist südlich davon eine dichte und möglichst geschlossene Bebauungsstruktur mit Geschosswohnungsbau geplant. 

Nachbarschaftsverträglicher Übergang geplant

Zur bestehenden Siedlungsgrenze sieht der vorab veröffentlichte städtebauliche Entwurf einen nachbarschaftsverträglichen Übergang vor. Demnach sind nördlich der Straße Zum Galgenknapp sowie östlich und westlich des Moorwegs zwölf Einfamilienhäuser, neun Doppelhäuser und 23 Reihenhäuser in einer zweigeschossigen Bauweise vorgesehen. Damit schaffe das Konzept die städtebaulichen Rahmenbedingungen sowohl für preisgünstigen und geförderten Wohnungsbau als auch die Möglichkeit von besonderen Wohnformen im Sinne von Wohn- und Baugruppenlösungen oder auch Mehrgenerationenwohnen, heißt es in der Pressemitteilung. 

Bei der Bürgerversammlung wird Stadtplaner Dipl.-Ing. Roger Loh vom Planungsbüro Tischmann-Loh aus Rheda-Wiedenbrück den städtebaulichen Entwurf erläutern. Zudem besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben – während der Veranstaltung, aber auch im Anschluss bis einschließlich Donnerstag, 30. September, im Rathaus. Dort sind die entsprechenden Unterlagen auch im Foyer des Rathauses einzusehen. Stellungnahmen dazu nimmt die Stadtplanung schriftlich, per E-Mail und mündlich entgegen. Auch Beratungstermine können unter Telefon 05242/963390 bei Stadtplanerin Dr. Sandra Maier vereinbart werden. Die Veranstaltung findet unter den aktuellen Corona-Auflagen statt. Die neue Schutzverordnung schreibt vor, dass bestimmte Angebote nur genutzt werden dürfen, wenn eine vollständige Impfung, Genesung oder negative Testung vorgewiesen werden kann. Weitere Infos über das Projekt auf der Stadt-Internetseite unter www.rheda-wiedenbrueck.de.

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