Wegkreuz in St.Vit erstrahlt in neuem Glanz


Einfach mal innehalten - dazu  lädt das Wegkeuz im St.Viter Wald ein, das engagierte Bürger renoviert haben.

Im St. Viter Wald lädt das frisch renovierte Wegkreuz die Menschen dazu ein, innezuhalten und Kraft zu schöpfen. Pfarrdechant Reinhard Edeler segnete das Kreuz, nach der Renovierung durch ehrenamtliche Mitbürger.

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Ein Wegkreuz gilt als Ur-Symbol des christlichen Glaubens. In den 1950er-Jahren hat Graf Schmising-Kerssenbrock so ein Kreuz für den St. Viter Wald gestiftet. Jetzt erstrahlt es in neuem Glanz. Pfarrdechant Reinhard Edeler segnete das Zeichen christlichen Glaubens auf dem Hauptweg zwischen Kindergarten und Gut Schledebrück erneut, nachdem es durch Eigeninitiative komplett aufgearbeitet worden ist. Richard Heising war der Initiator. Auf seiner täglichen Radtour hat es ihn gestört, dass sich das Kreuz in einem so schlechten Zustand befand. 

Engagierte Bürger legen Hand an

Der Pensionär wollte es als gelernter Tischler gerne renovieren. Landwirt Norbert Engemann half mit dem Trecker beim Transport, sein Nachbar, Gärtnermeister Walter Knickenberg, packte tatkräftig mit an und auch Annemarie Heising, denn sie war für die filigranen Arbeiten zuständig. So wurden das Dach und die Rückwand des Wegkreuzes erneuert sowie die Jesusfigur gereinigt und neu lasiert. Der Zaun um das Beet wurde ebenfalls neu gemacht und Pflanzen als Bodendecker eingesetzt. Anliegerin Gertrud Poll pflegt seit eh und je das Beet und bepflanzte die Schale passend zum Herbst neu, so dass es nun wieder eine Freude ist, das Kreuz zu betrachten.

Pfarrdechant Edeler dankte den Aktiven, denen es nicht egal sei, wie das Kreuz aussieht, und sich einsetzen. Er wünschte sich, dass alle Wanderer, Pilgerer, die Dorfbewohner und zufällig Vorbeikommende innere Gelassenheit im Schatten des Kreuzes erfahren. Die St. Viter Bläser untermalten die kleine Segnungsfeier mit ihren Trompeten und es erklang „Großer Gott wir loben Dich“. St. Viter Vereinsabordnungen nahmen mit ihren Fahnen teil, um zu unterstreichen, dass es schön ist, auf seinem Weg am Kreuz kurz innezuhalten. „Schön, dass alle dabei sind. Da sieht man wieder, das Dorf auch gleichzeitig Gemeinschaft bedeutet“, bedankte sich Edeler.

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