Zwei weitere Impf-Gelegenheiten in Rheda-Wiedenbrück



Möglichkeiten, sich impfen zu lassen, gibt es mehr denn je – beispielsweise während des Shoppens in der Wiedenbrücker Innenstadt.

Immunisierung: Möglichkeiten, sich impfen zu lassen, gibt es mehr denn je – beispielsweise während des Einkaufsbummels in der Wiedenbrücker Innenstadt am heutigen Samstag. Foto: dpa

Rheda-Wiedenbrück (kvs) - Eindringlich hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach in dieser Woche erneut im für Corona-Impfungen und eine allgemeine Impfpflicht geworben. Nur wenn genügend Menschen geschützt seien, lasse sich die Pandemie überwinden, sagte er. Möglichkeiten, sich immunisieren zu lassen, gibt es mehr denn je – beispielsweise während des Einkaufsbummels in der Wiedenbrücker Innenstadt am Samstag, 15. Januar.

„Shoppen und Impfen“

„Shoppen und Impfen“ – unter diesem Motto haben Interessenten die Möglichkeit, sich zwischen 8 und 16 Uhr im Luise-Hensel-Saal der Volkshochschule am Kirchplatz impfen zu lassen. Unter der Leitung der beiden Ärzte Dr. Wolfram Coesfeld und Dr. Klaus Küppers wird der Impfstoff von Moderna, in geringen Mengen von Biontech, verwendet. Ob es nun die erste, zweite oder dritte Injektion dieser Art ist, spielt keine Rolle. Für frisch Geboosterte besteht die Möglichkeit, ein Zertifikat mit QR-Code zu erhalten. Somit sind ein sofortiger Eintrag in die entsprechenden Apps möglich und ein problemloser Einkaufsbummel möglich. 

Gebäck zum Vakzin

Mitzubringen sind ein Ausweisdokument, bei Zweit- und Auffrischungsimpfungen außerdem zwingend der Impfpass, überdies die Gesundheitskarte. Der St.-Sebastian-Bürgerschützenverein unterstützt die Aktion mit Gebäck und Getränken. Die Grünröcke haben die Aktion gemeinsam mit dem Gewerbeverein Wiedenbrück, der CDU Wiedenbrück, dem Deutschen Roten Kreuz , sowie der Sonnen- und der Pius-Apotheke vorbereitet.

Stadthalle wird Impfzentrum

Am nächsten Wochenende dann decken Aysegül Winter und Hubert Peter die Impfnachfrage: Auf ihre private Initiative hin und dank der Unterstützung eines großen Helferkreises machen sie am Sonntag, 23. Januar, ein weiteres Mal die Stadthalle zur temporären Impfstraße. Von 10 bis 15 Uhr stehen Edda Gödde und Philipp Poppenborg sowie etliche Mitstreiter ehrenamtlich bereit, Impfwilligen ab zwölf Jahren ein Vakzin zu verabreichen. 

Biontech und Moderna

Zur Verfügung steht Biontech, auf Wunsch auch Moderna. Wer noch nicht volljährig ist, muss in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sein. Alle anderen sollten lediglich ein Ausweisdokument, den Impfpass und ihre Gesundheitskarte bei sich haben. „Jeder, der sich impfen lässt, rettet Leben“, ist Aysegül Winter überzeugt. Als wäre das nicht schon Motivation genug, hat die Teilnehmerzahl beim ersten von ihr initiierten Impftermin das Engagement beflügelt: 820 Menschen ließen sich seinerzeit immunisieren. Die Wartezeiten waren dank der guten Vorbereitung gering, ältere Menschen werden bevorzugt behandelt. 

Honorar wird gespendet

Die beiden Ärzte im Übrigen verzichten den Veranstaltern zufolge auf ihr Honorar: Die ihnen für jede Impfung zustehende Vergütung soll karitativen Zwecken zugutekommen. Welche Verwendung genau das sein wird, wolle das 30-köpfige Helferteam gemeinsam entscheiden, kündigt Winter an.

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