Rietberger Begegnungsort für Senioren wird erweitert


Die Erweiterung und Sanierung der Seniorenbegegnungsstätte an der Dr.-Bigalke-Straße ist gestartet. Die wöchentlichen Treffs finden aber statt.

Die Bauarbeiten für die Erweiterung und Sanierung der DRK-Seniorenbegegnungstätte an der Dr.-Bigalke-Straße sind angelaufen. Bürgermeister Andreas Sunder (l.) traf sich vor Ort mit Vertretern des DRK-Vorstands. Foto: DRK Rietberg

Rietberg (gl) - Nach rund zwei Jahren Vorbereitungszeit sind die Bauarbeiten für die Erweiterung und Sanierung der Seniorenbegegnungsstätte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) an der Dr.-Bigalke-Straße in Rietberg gestartet. Auf die wöchentlichen Treffs müssen ältere Bürger währenddessen nicht verzichten. Sie finden unter Regie des Sozialen Arbeitskreises des DRK weiterhin statt. Die Stadt stellt dafür Räumlichkeiten in der ehemaligen Gaststätte Blomberg an der Rathausstraße zur Verfügung. 

Land NRW übernimmt Kosten

Bürgermeister Andreas Sunder und DRK-Vorsitzender Dieter Nowak trafen sich jüngst auf der Baustelle mit Vertretern des Vorstands und des Planungsbüros. Die notwendigen Genehmigungen liegen vor und abgängige Gebäudeteile sind bereits entfernt. Auch das Bauschild steht und Gewerke des Neubaus sind beauftragt beziehungsweise in der Ausschreibung. Vier große Aufträge – Abbruch- und Bauarbeiten sowie Zimmerer- und Dachdecker – konnten demnach nach europaweiter öffentlicher Ausschreibung an heimische Firmen vergeben werden. „Das sichert nicht nur Arbeitsplätze, auch die Wertschöpfung bleibt in der Region“, freut sich Sunder. 

Die Kosten für Sanierung und Erweiterung des DRK-Begegnungszentrums in Höhe von 1,4 Millionen Euro werden zu 100 Prozent vom Land NRW gefördert. Das künftige Raumangebot mit rund 390 Quadratmetern umfasst zwei Mehrzweckräume mit Terrasse, Sanitäranlagen, Küche, Abstell- und Büroräumen sowie Flächen für multifunktionale Nutzungen. Vier barrierefreie Wohnungen entstehen im Obergeschoss. Sie werden vom DRK über Mieterträge finanziert. Die Baustelle sei fachgerecht eingezäunt, um den geordneten und sicheren Zugang zur Kindertagesstätte „Emshöhle“ zu gewährleisten, heißt es in der Mitteilung des DRK. Die Fertigstellung des Baus werde sich bis in das Jahr 2022 hinziehen. Geplant ist, dass der Rohbau bis zum Jahresende steht.

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