Kaninchenzuchtverein Rietberg bestreitet Lokalschau


Den Ehrenpokal des NRW-Landtagspräsidenten André Kuper erhielt Züchter Alfred Brockschnieder für die beste Gesamtleistung.

Für die beste Gesamtleistung der 54. Rietberger Rassekaninchenschau wurde Alfred Brockschnieder mit dem Ehrenpokal des NRW-Landtagspräsidenten André Kuper ausgezeichnet. Das Foto zeigt (v. l.) den Vorsitzenden Wolfgang Ewers, Alfred Brockschnieder, den stellvertretenden Bürgermeister Detlev Hanemann und den zweiten Kreisverbandsvorsitzenden Markus Kaiser. Foto: Wieneke

Rietberg (ew) - Mit einer gut besuchten Ortsschau hat sich der Kaninchenzuchtverein W 376 Rietberg und Umgebung am Wochenende der Öffentlichkeit präsentiert. 110 Tiere in zwölf Rassen und verschiedenen Farbenschlägen der zehn aktiven Züchter bewerteten die Preisrichter hoch und weckten das Interesse der Besucher. Zum ehrenden Gedenken ihrer in den vergangenen beiden Jahren verstorbenen Mitglieder fand die nunmehr 54. Ausstellung als Udo Wiedemann-, Sören Schubert- und Manfred Wörfel-Gedächtnisschau statt. 

Naturnahes Paradies im beheizten Zelt

Mit hohem ehrenamtlichen Engagement präsentierten die 29 Züchter und eine Jungzüchterin ihre Tiere in einem naturnahen Paradies im beheizten Zelt im Nordteil des Rietberger Gartenschauparks. Dazu kredenzten Vereinsmitglieder Kaffee, Kuchen, Waffeln und kühle Getränke. Im Rahmen einer kleinen Eröffnungsfeier hieß Vorsitzender Wolfgang Ewers auch zahlreiche Ehrengäste willkommen, darunter der stellvertretende Bürgermeister Detlev Hanemann, der zweite Kreisverbandsvorsitzende Markus Kaiser und Gartenschaupark-Geschäftsführer Johannes Wiethoff. Nach zwei langen Jahren des Wartens präsentiere sich der Verein nun wieder in einer kleinen, aber feinen Lokalschau, sagte Ewers und betonte: „Wir sind stolz auf unsere Züchter.“ Während der Pandemie sei die Anzahl der Aussteller ebenso wie die der ausgestellten Tiere gesunken. Um die Rassekaninchen-Zucht in Rietberg und Umgebung voranzutreiben, sei es daher umso wichtiger, neue und vor allem junge Mitglieder zu gewinnen. 

Die Züchter hätten weder Mühen noch harte Arbeit gescheut, um den Tieren eine naturnahe Umgebung und den Menschen einen schönen Ausgleich in ihrem Alltag zu bieten, lobte Detlev Hanemann. Mit dem Ehrenpokal des NRW-Landtagspräsidenten André Kuper zeichnete er den langjährig engagierten und erfolgreichen Aktiven Alfred Brockschnieder für die beste Gesamtleistung aus. Seine Tiere der Rasse Havanna brachten ihm 771,5 Punkte und zudem dreimal eine V-Höchstbewertung (vorzüglich) ein. Zwei weitere von insgesamt zehn V-Noten erzielte er mit Tieren der Rasse Alaska. V-Bewertungen gingen zweifach an Markus Descher (Zwergwidder, wildfarben) sowie je einmal an Sina Jaedig (Marburger Feh), Wolfgang Ewers (Kleinchinchilla) und Heinrich Terhar (Hermlin BIA, Blauaugen).

Ausgezeichnete Leistungen

Mit Wanderpokalen und Ehrenurkunden wurden folgende Züchter ausgezeichnet: Erster Vereinsmeister ist Alfred Brockschnieder (Havanna), zweiter Burkhard Brockschnieder (Satin Havanna) und dritter Wolfang Ewers (Kleinchinchilla). Landesverdienstmedaillen sicherten sich Alfred Brockschnieder (Havanna) und Wolfgang Ewers (Kleinchinchilla) sowie Burkhard Brockschnieder, der auch mit einer Kreisverbandsmedaille (Satin Havana) ausgezeichnet wurde. 

Vorsitzender Wolfgang Erwers freut sich über den Pokal der Volksbank Bielefeld-Gütersloh für den besten Zuchtstamm „Kleine Rassen“ (Kleinchinchilla). Der beste Rammler stammt aus der Zucht von Sina Jaedig (Marburger Feh). Für die beste Häsin und den besten Wurf zeichneten die Preisrichter Alfred Brockschnieder (Havanna) aus, der auch den Sparkassenpokal für die besten acht Tiere (Alaska) erhielt. Über weitere drei Trophäen freut sich Heinz Terhar, und zwar für das beste Einzeltier, das beste Jungtier und das beste Alttier (Hermelin BIA). Die drei Stadtehrenpreise gingen an die Zuchtgemeinschaften Bachmann und Jaedig sowie an Sina Jaedig.

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