Kita-Erweiterung in Neuenkirchen eingeweiht


Besser spät als nie: Der 2021 errichtete Anbau der Kita St. Margareta wurde nun offiziell eingeweiht.

Pfarrer Andreas Zander überlegte mit den Kindern im Rahmen des Wortgottesdienstes zur Einweihung der Erweiterung von St. Margareta, warum Menschen ein Haus benötigen.

Rietberg-Neuenkirchen (gl) - Die Kindertageseinrichtung St. Margareta in Neuenkirchen ist 2021 erweitert worden. Dank des Anbaus hat die 1958 errichtete Einrichtung Platz für eine vierte Gruppe für zehn Kinder im Alter von ein bis drei Jahren inklusive eigenem kleinen Außenspielplatz. Nun ist der Anbau offiziell eingeweiht worden. 

In der neuen Küche wird täglich frisch gekocht

Im Zuge der Erweiterung entstand auch eine moderne Küche, denn in St. Margareta wird täglich frisch gekocht. Schlafräume, ein deutlich größerer Raum für die Mitarbeitenden sowie zusätzliche Therapie- und Differenzierungszimmer kamen ebenfalls hinzu. Zuguterletzt wurde das naturnahe Außenspielgelände aufgefrischt. 

Leiterin Petra Linnenbrink zeigte sich glücklich, dass nun endlich die offizielle Einweihung stattfinden konnte. Immerhin seien die Steppkes schon ein Jahr lang in der neuen Gruppe. Sie sprach von einer herausfordernden Zeit, weil der Anbau im laufenden Betrieb realisiert worden war. „Das ging jedoch nur alles so gut, weil Kinder, Eltern, das Team und die Handwerker mitgezogen haben und auch immer wieder Verständnis hatten“, dankte sie allen, die das Projekt mitgetragen haben. 

„Wir schauen heute stolz und zufrieden auf das, was hier gewachsen ist“, sagte Detlef Müller, Geschäftsführer des Trägers Katholische Kindertageseinrichtungen Minden-Ravensberg-Lippe. Kreisjugendamt, Stadt, Kirchengemeinde und der Träger hätten gemeinsam überlegt, wie man den Bedarf an zusätzlichen Kita-Plätzen am besten umsetzen könne. Das Ergebnis sei perfekt. 

Anbau hat 1,5 Millionen Euro gekostet

Der Anbau sei kein Anhängsel des Bestandsgebäudes. „Man könnte meinen, es sei eine neue Kita, und nicht eine, die schon 64 Jahre besteht“, betonte er. Große Fenster, helle, großzügige Räume, eine moderne Küche und ein einladender Eingang seien nur einige Beispiele der gelungenen Durchführung durch die Architekturwerkstatt Balhorn, Wewer, Karhoff aus Paderborn. Müller dankte der Kirchengemeinde als Eigentümerin der Immobilie und der Stadt, die ein Grundstück dazugegeben hat, sowie dem Kreis Gütersloh für einen Zuschuss in Höhe von 330 000 Euro. Insgesamt hat die Maßnahme 1,5 Millionen Euro gekostet, aber „wir sind im Kostenrahmen geblieben. Das freut uns sehr“, stellte er heraus.

„Geht nur mit starken Partnern“

„Uns alle eint, dass wir etwas Gutes tun zum Wohl unserer Kinder und deshalb auch immer wieder gemeinsam Lösungen finden“, sagte Bürgermeister Andreas Sunder und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Es habe sich viel getan im Bereich der Kindergartenplätze. Vor zehn Jahren seien es 900 gewesen, heute schon 1350 – Bedarf steigend. „Das geht nur mit starken Partnern, die bereit sind, diesen Wandel mitzugehen“, meinte er. Pfarrer Andreas Zander überlegte zusammen mit den Kindern bei einem Wortgottesdienst, warum man überhaupt Häuser baut. Anschließend segnete er die neuen Räume.

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