Menschenkette in Rietberg als Gegenveranstaltung


Parteien und Bürgermeister reagieren damit auf die Ankündigung eines Spaziergangs von Menschen, die sich gegen die Corona-Maßnahmen richten.

Klares Bekenntnis zu den Corona-Maßnahmen: (v. l.) Bürgermeister Andreas Sunder, Gerd Muhle (Fraktionsvorsitzender der SPD), Marco Talarico (Fraktionsvorsitzender der CDU), Professor Manfred Niewiarra (Fraktionsvorsitzender der FDP), Hardy Vormittag (Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen) und Josef Beermann (Fraktionsvorsitzender der FWG) an der „Bank der Demokratie“, die die Parteien und der Bürgermeister gemeinsam gestiftet hatten. Foto: Stadt Rietberg

Rietberg (gl) - Die im Stadtrat vertretenen Parteien in Rietberg und Verwaltungschef Andreas Sunder rufen alle Bürger dazu auf, am Mittwoch, 19. Januar, ab 18 Uhr eine Menschenkette rund um das historische Rathaus zu bilden. „Sie reagieren damit auf die Ankündigung eines so genannten Spaziergangs von Menschen, die sich gegen die Corona-Maßnahmen richten“, teilt die Stadt mit. 

„Wir möchten ein solidarisches Zeichen setzen und uns ganz deutlich hinter die Corona-Maßnahmen stellen, die schließlich dem Schutz der Allgemeinheit dienen. Und wir stehen für ein demokratisches und friedliches Miteinander ein“, heißt es in der gemeinsamen Stellungnahme der Spitzen von CDU, FWG, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Bürgermeister Sunder. Es könne nicht sein, dass eine Minderheit sich willkürlich nicht an Regeln und Gesetze hält. „Wir hoffen, dass uns möglichst viele Menschen dabei unterstützen werden und freuen uns über jeden, der dabei ist.“ 

Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, wird gebeten, einen mindestens 1,5 Meter langen Schal oder ein Seil mitzubringen. So sollen die Abstände in der Menschenkette eingehalten werden. Außerdem besteht Maskenpflicht (medizinisch oder eine FFP2-Maske). Treffpunkt ist um 18 Uhr am historischen Rathaus an der Rathausstraße 31 in Rietberg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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