Rietberger Schützen ziehen beim Bundesfest an einem Strang


2024 wird Rietberg zum Anziehungspunkt für Schützen aus ganz Deutschland. Zum Bundesfest werden viele Tausend Besucher erwartet.

Weichenstellung: (v. l.) Stefan Kay (St.-Hubertus-Schützengilde Rietberg), Mario Kleinemeier (St.-Laurentius-Bruderschaft Westerwiehe) und Christoph Ahrens (St.-Jakobus-Bruderschaft Mastholte) bilden die Geschäftsführung der neu gegründeten Schützen-GbR. Die Gesellschaft zeichnet für die Durchführung des Bundesfests 2024 in Rietberg verantwortlich, zu dem mehrere Tausend Gäste erwartet werden.

Rietberg (gl) - Die Planungen für das Bundesschützenfest, das 2024 in Rietberg gefeiert werden soll, schreiten voran. Die sieben Schützenvereine der Emsstadt haben zur Durchführung des Fests eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gegründet. Zudem wurde ein Förderverein ins Leben gerufen.

Ahrens, Kay und Kleinemeier bilden Dreierspitze

Mit Diözesanbundesmeister Mario Kleinemeier (St. Laurentius Westerwiehe), Christoph Ahrens (St. Jakobus Mastholte) und Stefan Kay (St. Hubertus Rietberg) führt nun einer Dreierspitze das Planungsgremium an. Sie fungieren als Geschäftsführer der neugegründeten Rietberger Schützengemeinschaft GbR.

„Mit der GbR haben wir die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um das Mammutereignis auf die Beine stellen zu können“, sagt Christoph Ahrens, zweiter Brudermeister der Mastholter Schützen. Alle sieben Rietberger Schützenvereine werden zum Start eine finanzielle Einlage in die GbR tätigen, um erste Kosten in der Planungsphase decken zu können.

Ebenfalls aus der Taufe gehoben wurde ein Förderverein, dem Druffels Brudermeister Klaus Schnieder vorsteht. „Damit haben wir die Möglichkeit, Spenden zu akquirieren und zu bescheinigen“, teilt Mario Kleinemeier mit. Jede natürliche Person kann ab einem Beitrag von 30 Euro Mitglied im Förderverein werden. Zudem hofft man auf Sponsoren aus der Wirtschaft. „Wir sind uns sicher, dass die heimischen Unternehmen das größte Ereignis des Bunds historischer Schützen unterstützen werden“, sagt Gilde-Chef Stefan Kay.

Fest in Ostenland dient Rietbergern als Vorbild

Vertreter der Vereine und der Stadt Rietberg hatten kürzlich Gelegenheit, sich ein Bundesfest der Schützen aus nächster Nähe anzuschauen. Denn in diesem Spätsommer war der Delbrücker Ortsteil Ostenland Ausrichter des Großereignisses mit mehreren Tausend Gästen. Vom Ostenländer Schützenverein erhofft man sich nun wertvolle Tipps für die Durchführung in Rietberg.

Schützen feiern 2024 unter dem Motto „Einheit in der Vielfalt“

Das Bundesfest an der Ems wird im September 2024 stattfinden. Das Motto steht bereits fest: „Einheit in der Vielfalt.“ „Das spiegelt uns sieben Vereine mit ihren eigenen Charakteren und Traditionen wider, die mit dem Schützenwesen denselben Kern haben“, unterstreicht Ahrens. „Genau diesen sollen am Ende auch die Teilnehmer und Gäste des Bundesfests spüren.“ Die sieben Vereine seien bestrebt, sich mit ihren 6200 Mitgliedern während des Bundesfests in zwei Jahren als große Schützenfamilie zu präsentieren.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.