Apfelsinenaktion in Verl startet Anfang Dezember


Pünktlich im Dezember startet wieder die Apfelsinenaktion in Verl. Der Verein Uganda-Hilfe finanziert mit dem Erlös Projekte in Afrika.

Werben für die Apfelsinenaktion am Freitag und Samstag: (v. l.) Marcus Schlegel, Klaus Gennet und Roland Schulz von der Verler Uganda-Hilfe.

Verl (gl) - Die Uganda-Hilfe Verl organisiert wieder die Apfelsinenaktion. Am Freitag und Samstag, 3. und 4. Dezember, werden Apfelsinen der Marke „Der Flieger“ angeboten. Mit den Erlösen finanziert die Organisation ihre Arbeit in dem afrikanischen Land. 

Erlös fließt zu 100 Prozent in Projekte

Zahlen & Fakten Zu folgenden Preisen bietet die Uganda-Hilfe die Apfelsinen an: eine Kiste (40 Apfelsinen) für 25 Euro, eine halbe Kiste (20 Apfelsinen) für 13 Euro sowie einzelne Früchte für 65 Cent. Verkauft wird an folgenden Stellen: vor dem Ladenlokal von Pro Optik an der Wilhelmstraße; vor dem Edeka an der Österwieher Straße und im Combi-Markt am Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 8 bis 13.30 Uhr; vor der Bäckerei Schumacher in Kaunitz am Samstag von 7 bis 11.30 Uhr; in der Tankstelle Leinkenjost in Bornholte ab Freitag über das Wochenende zu den bekannten Öffnungszeiten sowie vor dem Elli-Markt und in der Bäckerei Thiesbrummel an der Thaddäusstraße in Sürenheide am Samstag von 7.30 bis 11.30 Uhr.

„Der Erlös fließt ohne Abzüge in die Projekte der Ugandahilfe Verl“, heißt es in einer Mitteilung. Seit 2001 unterstützt die Organisation mit ihren 123 Mitgliedern Kranken- und Waisenhäuser sowie den Aufbau eines Rettungsdienstsystems und viele weitere Projekte im Gesundheitssystem, um die katastrophalen Zustände für die Menschen zu verbessern. Von den Spenden wurden bisher 26 Hilfscontainer mit medizinischem Material versendet. Jährlich wird bis zu 150 mittellose Patienten eine Behandlung ermöglicht. 

Im vergangenen Jahr ist das Geld des Apfelsinenverkaufs in den Aufbau einer Toilettenanlage für die Patienten des Krankenhauses in Kyamuhunga geflossen. In diesem Jahr, nachdem sich der Baubeginn durch Corona verschoben hatte, ist die Toilettenanlage für Ärzte und Schwestern begonnen worden. Dafür werden 56 500 Euro benötigt.

Feuerwehrleuten aus Deutschland bilden in Uganda aus

 Das Rettungswesen mit Notarzt- und Rettungsfahrzeugen soll um ein Feuerwehrfahrzeug, das nächstes Jahr versendet werden soll, erweitert werden. „Immer wieder ist es notwendig, bei den Rettungseinsätzen eingeklemmte Personen aus Fahrzeugen zu bergen und kleinere Brände zu löschen“, schreibt die Organisation. Die Ausbildung und Einweisung in das Feuerwehrfahrzeug sollen von Feuerwehrleuten aus Deutschland in Uganda vorgenommen werden.

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