Auszubildende starten im Verler Caritas-Haus St. Anna


Auszubildende in Pflegeberufen der Caritas haben sich im Caritas-Haus St. Anna Verl zum Austausch getroffen.

Das Wir-Gefühl stärken bei einem Kennenlerntreffen: Stefanie Schache (links), Personalmarketing und -entwicklung, und die beiden Ausbildungskoordinatoren Lena Huster (rechts) und Simon Stöver (3. v. r.) begrüßen die neuen Auszubildenden.

Verl (gl) - Die Zahl der Auszubildenden in den Pflegeberufen ist bei der Caritas laut einer Mitteilung der Organisation in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Allein 2021 habe der Verband 20 Azubis neu eingestellt. Bei einem Kennenlerntreffen im Caritas-Haus St. Anna Verl, wo sie auch einen Großteil der Ausbildung absolvieren, kamen sie nun zum Austausch zusammen. 

Wir-Gefühl stärken, Identifikation schaffen

„Das Wir-Gefühl stärken, Identifikation schaffen“: So umreißen Matthias Timmermann, Vorstand, und Stefanie Schache, Personalmarketing und -entwicklung, das Ziel des gemeinsamen Tages. Solche Treffen seien wichtig, da die Auszubildenden dezentral in verschiedenen Einrichtungen eingesetzt würden. Diese Vielfalt sei es, die die Qualität der Ausbildung präge: Die jungen Frauen und Männer lernten alle Facetten der Pflege kennen. Sie durchliefen die häusliche Pflege in den elf Sozialstationen ebenso wie die stationäre Pflege im Caritas-Haus St. Anna in Verl. Darüber hinaus werden sie ausgebildet in den kreisweit acht Caritas-Tagespflegeeinrichtungen und den sieben Senioren-Wohngemeinschaften. 

17 Nachwuchskräfte haben sich für die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann entschieden. Zwei gehen den Weg der einjährigen Pflegeassistenz. Eine Auszubildende wird Fachpraktikerin für personenbezogene Dienstleistungen. Dieser relativ neue Ausbildungszweig befähigt dazu, alte und pflegebedürftige Menschen mit starken Einschränkungen im Alltag zu betreuen und zu unterstützen. 

Aktuell 43 Auszubildende

Aktuell werden 43 junge Frauen und Männer durch die Caritas Gütersloh ausgebildet. Laut Stefanie Schache gibt es sogar eine Warteliste. Falls jemand abspringt, steht sofort ein Nachrücker oder eine Nachrückerin zur Verfügung. Die Chancen, nach der Ausbildung auch weiter bei der Caritas beschäftigt zu werden, stehen extrem gut. Stefanie Schache: „Der Caritasverband ist sehr daran interessiert, die Azubis gut auszubilden und sie nach der Ausbildung als Pflegefachkraft zu übernehmen. Dadurch steigt unsere Fachkraft-Quote.“ 

Wer nach der Ausbildung noch nicht genug Wissen getankt hat, wird von der Caritas in puncto Fort- und Weiterbildung unterstützt. „Schon bei den Bewerbungsgesprächen für einen Ausbildungsplatz fragen viele Interessenten nach den Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.“ 

Wer mehr zum Thema wissen möchte, kann sich bei Stefanie Schache unter 05241/988334 oder per E-Mail an schache@caritas-guetersloh.de melden. Mehr auf www.caritas-jobs.info.

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