Azubis in Verl lernen digitale Möglichkeiten kennen


„Trudi“ - das steht für Truck der Digitalisierung. Auszubildende der Caritas konnten in Verl erleben, wie ihr Beruf in Zukunft aussieht.

Einen Ausflug zum Truck der Digitalisierung haben Ausbildungskoordinatorin Lena Huster (links) und die Pflege-Azubis der Caritas unternommen. Foto: Caritas Gütersloh

Verl (gl) - „Was für eine tolle Idee“, „Eine schöne Abwechslung“ oder „Wir sehen hier viele neue Dinge, die man sonst nicht im Berufsalltag sieht“: Die Pflege-Auszubildenden des Caritasverbands für den Kreis Gütersloh sind laut einer Mitteilung beeindruckt gewesen – vom Truck der Digitalisierung, kurz „Trudi“ genannt. Trudi ist ein Teil des Projekts Regionales Zukunftszentrum KI. 

Die Trucks sind seit März in Nordrhein-Westfalen unterwegs, um neue Technologien für die Gesundheits- und Sozialwirtschaft vorzustellen. Jetzt hat „Trudi“ zwei Tage lang vor dem Caritas-Haus St. Anna in Verl Station gemacht. 

Einblicke in die Robotik 

Die Berater Diana Herrmann und Steffen Schumann vom Unternehmen Contec nahmen die Gruppen mit auf eine informative und spannende Reise in die Welt der Digitalisierung, heißt es in der Mitteilung weiter. Sie zeigten spezielle Pflege-Hilfsmittel wie Exoskelette, gaben Einblicke in die Robotik und ließen Virtual-Reality-Brillen testen. Zudem erläuterten sie, wie diese Werkzeuge den Berufsalltag erleichtern können. 

Auch viele weiter Pflege-Mitarbeitende des Verbands nutzten die Gelegenheit, um die mobile Ausstellung zu besuchen oder sich bei einem Workshop über die Herausforderungen und den Wandel im Pflegeberuf auszutauschen. „Die Termine waren schnell ausgebucht“, sagt Jürgen Mertes, Leiter der Caritas-Region Verl. Und ergänzt: „Trudi ist ein tolles Projekt. „Es präsentiert nicht nur innovative Technologien, sondern macht auch anschaulich, wie wir diese am besten im Berufsalltag einsetzen können. Entlastung und gesundes Arbeiten stehen im Fokus.“ 

Mitarbeiter durch KI-gestützte Anwendungen entlasten

Gerade für den Pflege-Nachwuchs sei der Besuch eine tolle Erfahrung gewesen, sagt Ausbildungskoordinatorin Lena Huster. „Die Jugendlichen haben praxisnah erfahren, welche digitalen Tools es gibt und so viele gute Impulse für die Zukunft mitgenommen.“ Zum Hintergrund: Das Regionale Zukunftszentrum KI will mit dem Projekt Mitarbeitende der Sozialwirtschaft durch digitale und KI-gestützte Anwendungen entlasten und stärken. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert. Weitere Informationen erhalten Interessenten im Internet: www.caritas-jobs.info www.pulsnetz.de/ki-projekt

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