Bürgerverein beantragt Fördergeld bei der Stadt Verl



Der Bürgerverein Verler Westen hat Fördergelder bei der Stadt beantragt. Ob sie die erhalten, entscheidet der Rat.

Während der Bürgerverein Verler Westen Fördergelder bei der Stadt beantragt hat, dürfen sich die vier Dorfgemeinschaften Hoffnung auf eine Erhöhung des städtischen Zuschusses machen. Insbesondere die Unterhaltung der Dorfgemeinschaftshäuser (das Foto zeigt den Bürgertreff in Sürenheide) ist angesichts steigender Energiepreise eine Herausforderung. Foto: Berenbrinker

Verl (abb) - Am Rande der Kartoffelaktion auf dem Acker am Schlangenweg am Samstag hat Bürgermeister Michael Esken berichtet, dass der initiierende Bürgerverein Verler Westen Fördergelder bei der Stadt Verl beantragt habe. „Darüber muss nun der Rat entscheiden“, sagte Esken im Gespräch mit dieser Zeitung.

„Seit der Einführung des Euro hat es keine Anpassung gegeben“

Anders als die Dorfgemeinschaften in Bornholte, Kaunitz, Sende und Sürenheide ist der junge Bürgerverein im Westen der Stadt nicht in einem eigenständigen Stadtteil zuhause. Der Verein überzeuge laut Michael Esken aber mit kreativen und abwechslungsreichen Aktionen.

Im Gespräch stellte der Bürgermeister eine Erhöhung der Fördergelder für die vier Dorfgemeinschaften in Aussicht. „Seit der Einführung des Euro vor 20 Jahren hat es hier keine Anpassung mehr gegeben“, sagte Esken.

Bürgermeister: Dorfgemeinschaften leisten wertvolle Arbeit

Dementsprechend krumm sei die finanzielle Unterstützung. Man habe einfach den Förderbetrag von 10.000 D-Mark zum damaligen Kurs umgerechnet. Michael Esken betonte, dass die Dorfgemeinschaften in ihren Ortsteilen fest verankert seien und wertvolle Arbeit leisteten.

Aber Preissteigerungen würden auch sie treffen. So seien die Energiekosten zur Unterhaltung der Dorfgemeinschaftshäuser gestiegen.

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