Der Sänger-Neustart in Kaunitz ist gelungen


Fünf Männerchöre haben sich jüngst zu einem Kommers versammelt. Ihnen gelang der Neustart nach zahlreichen Pandemie-Einbußen.

Von der voluminösen Akustik der Kaunitzer Kirche profitierten die Männergesangvereine, die dort jüngst zu einem Sängerkommers zusammengekommen sind.

Kaunitz (gl) - Kürzlich haben sich zahlreiche Sänger in der Pfarrkirche St. Mara Immaculata zu einem Kommers zusammengefunden. Beteiligt waren der Männergesangverein (MGV) Liedertafel Verl, der MGV Liedertafel Westerwiehe, der MGV Eintracht Stukenbrock und die Männerchöre aus Schloß Holte und Kaunitz.

Männerchor Kaunitz eröffnet den Liederreigen

Eingeladen hatten die Kaunitzer, die eigentlich schon für das Frühjahr 2020 ein Frühlingskonzert geplant hatten, das wegen der Pandemie ausgefallen ist. Der stellvertretende Vorsitzende Heinrich Hermwille wies laut Bericht einmal mehr auf die coronabedingten Probleme der Chöre hin. 

Sie hätten ihre Aktivitäten zum Teil ganz eingestellt oder mit verringerter Sängerzahl sowie eingeschränkten Probenzeiten fortgesetzt. Den Liederreigen begann der Männerchor Kaunitz unter Leitung von Willi Wrede mit „Singe hell und klar“, von Manfred Bühler, gefolgt von den Gedichten „Erinnerung“ und „Reiselied“ von Joseph Freiherr von Eichendorff, die ebenfalls Manfred Bühler vierstimmig vertont hat.

Akustik der Kirche bringt Bässe zur Geltung

Der MGV Liedertafel Verl, dirigiert von Erika Brause, brachte außer den Liedvorträgen „Solang man Träume noch leben kann“ der Münchener Freiheit und „Halleluja, sing ein Lied“ von Oshrat-Ventora eine russische Ballade zu Gehör. Weiter ging es mit dem MGV Liedertafel Westerwiehe und Smetanas „Träume von der Moldau“ sowie MC Brooms „Die Rose“ und dem Spiritual „Rock my Soul“. 

Durch die besondere Akustik der Kirche seien die Bässe voll zur Geltung gekommen, schreiben die Sänger in ihrem Bericht. Die Leitung hatte Willi Wrede. Zur nächsten Darbietung füllten die Sänger der Männerchöre Schloß Holte und Eintracht Stukenbrock die Stufen des Altarraums.

Sänger, Dirigenten und Zuhörer sind sich einig

Dirigiert von Michael Kampmeier führten sie „Das Morgenrot“ von Robert Pracht, „Frisch gesungen“ von Friedrich Silcher sowie „Im Abendrot“ von Franz Schubert auf. Sänger, Dirigenten und Zuhörer seien sich nach dem Auftritt einig gewesen der Neustart nach Corona ist gelungen, heißt es im Bericht abschließend.

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