Letzter Bauabschnitt im Verler Freibad



Über seine Eigenbetriebe investiert die Stadt Verl Millionen Euro. Eine Übersicht, was nächstes Jahr geplant ist.

Die alten Fahrradständer werden mit der Erneuerung des Außengeländes am Verler Freibad verschwinden.

Verl (ack) - Einen nicht unerheblichen Teil seiner Investitionen tätigt die Kommune mittlerweile über die Eigenbetriebe. Am Dienstag, 26. Oktober, beschäftigt sich der Betriebsausschuss ab 18.30 Uhr mit den Maßnahmen, die im nächsten Jahr auf der Agenda stehen. Und das sind einige.

Am Freibad, das zum Versorgungs- und Bäderbetrieb gehört, wird der letzte Bauabschnitt der Modernisierung angegangen. Die Erneuerung der Außenanlagen an der Straße Zum Meierhof ist vorgesehen Die Arbeiten haben schon begonnen. Auch der Parkplatz wird erweitert.

Planungen für das Hallenbad kosten 1,5 Millionen Euro

900.000 Euro sollen dafür im Wirtschaftsplan für das Jahr 2022 bereitgestellt werden. 1,5 Millionen Euro Planungskosten sind für den Neubau des Hallenbads vorgesehen. 12,5 Millionen Euro dann in den nächsten Jahren für den Bau. Wobei es sich dabei nicht um eine fixe Summe handelt. Es dürfte am Ende teurer werden.

Im Bereich Fernwärme ist der Bau eines Blockheizkraftwerks am Bühlbusch die größte Maßnahme. Zwei Millionen Euro sollen bereitgestellt werden. Weitere 1,5 Millionen Euro sollen in die Erweiterung des Fernwärmenetzes fließen, 250.000 Euro in die Anschlüsse der Häuser. Im Holzhackschnitzelheizwerk am Meierhof sollen in den nächsten Jahren 200.000 Euro in die Technik gesteckt werden.

Klärwerk erhält vierte Reinigungsstufe

Im Klärwerk Verl-West soll mit dem Bau einer vierten Reinigungsstufe begonnen werden, mit der etwa Medikamentenreste aus dem Abwasser gefiltert werden können. 1,9 Millionen Euro sind für 2022 vorgesehen, weitere 2,8 Millionen Euro für die Folgejahre. Weitere Gelder fließen in den Kanalbau in Neubaugebieten sowie in die Sanierung bestehender Anlagen. In ein Pumpwerk am Wideiweg sollen 70.000 Euro investiert werden.

Eher bescheiden geht es im Klärwerk in Sende zu. 260.000 Euro fließen in neue Schaltanlagen.

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