Organisationen sammeln in Verl Kleidung und Schuhe


Das DRK Verl und die Kolpingfamilien rufen zur Spende auf. Sie haben für Samstag, 18. September, einen Aktionstag Kleidersammlung ins Leben gerufen.

Wünscht sich viele Kleiderspenden für die Bringsammlung am 18. September: Merle Schumacher, die wie ihr Vater Michael und ihre Schwester Marie ehrenamtlich beim DRK aktiv ist.

Verl (gl) - „Wir laden alle Mitbürger und Mitbürgerinnen vor Beginn der kalten Jahreszeit ein, ihre Schränke zu durchforsten und nicht mehr benötigte Kleidung, Schuhe oder Heimtextilien für einen guten Zweck zu spenden“, sagt Marianne Schumacher, die das DRK in der AG Kleidersammlung vertritt. Zu der Arbeitsgemeinschaft haben sich insgesamt fünf Wohlfahrtsorganisationen aus dem Kreis Gütersloh zusammengeschlossen, um ihre Aktivitäten rund um das Textil-Recycling zu koordinieren. 

Vier Sammelstellen 

Zwei der Partnerorganisationen, Kolping und DRK, haben sich jetzt darauf verständigt, den 18. September zum „Aktionstag Kleidersammlung“ auszurufen. Die Rede ist von einer sogenannten Bringsammlung. An besagtem Samstag werden ehrenamtliche Helfer des DRK und der drei Kolpingfamilien Kaunitz, Sürenheide und Verl an vier dezentralen Standorten in der Zeit von 9 bis 14 Uhr bereitstehen, um die Spenden der Bürger in Empfang zu nehmen. Neben dem neuen DRK-Zentrum an der Oesterwieher Straße 22 sind das der Parkplatz an der St.-Judas-Thaddäus-Kirche in Sürenheide, der Parkplatz an der Franziskus-Kindertagesstätte in Verl sowie der ehemalige Elli-Markt-Parkplatz in Kaunitz. 

Bitte der Organisatoren

Die Initiatoren bitten darum, ausschließlich Kleidung, Schuhe und Heimtextilien ohne Verunreinigungen in reißfeste Säcke zu packen und an einer der vier Stationen abzugeben. Die beiden Organisationen werden das Sammelgut nach Abschluss der Aktion auf einen Lkw laden und einer professionellen Recyclingstation zuführen. Dort wird das Material gesichtet und sortiert: Noch gut erhaltene Kleidung und Schuhe gehen in Notfalllager oder Second-Hand-Läden, nicht mehr brauchbare Textilien wandern in den Schredder und werden beispielsweise zu Putzlappen oder textilen Autoteilen verarbeitet. „So ist sichergestellt, dass das Sammelgut nicht auf dem Müll landet und die Umwelt belastet, sondern in den Rohstoff-Kreislauf zurückfließt“, freut sich Marianne Schumacher.

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