Schmissige Musik der „Blauen“ aus Verl



Verl (ebb) - Normalerweise sitzt man als Vize eines Vereins immer  auch in der zweiten Reihe. „Dass ich heute die Jubilarehrung vornehme, hätte ich mir als zweiter Vorsitzender des Musikvereins nicht so schnell erträumt“, witzelte Andreas Stuckmann beim „Musikalischen Früh(lings-)schoppen“.

Unter strahlend-blauem Himmel und umgeben von der wärmenden Frühlingssonne begrüßte Stuckmann mehrere hundert Gäste an und in der Schützenhalle zu einem musikalischen Sonntag, der bewusst „in lockerer Runde“ stattfinden sollte. Vorstände und Throngesellschaften aus den Schützenvereinen, Vertreter heimischer Chor- und Musikgruppen, Mitglieder von Rat, Verwaltung und aus den politischen Parteien, Vertreter der heimischen Wirtschaft und aus zahlreichen Vereinen, bei denen der Musikverein mit seinen drei Orchestern das Jahr über im Einsatz ist, kamen.

Schwundvolles und Erfrischendes

Das Erfolgsrezept dieser so schnell und so gut etablierten Veranstaltung lässt sich vielleicht so zusammenfassen: schmissige Musik der „Blauen“, Schwungvolles vom Jugendorchester und von den Schülern, dazu Würstchen, Bier und Erfrischungsgetränke sowie erstmals Kaffee und Kuchen, in gemütlicher Atmosphäre beisammen sein, Schmink- und Spielmöglichkeiten für Kinder und viele Gelegenheiten, Freunde und Bekannte zu treffen. Was gibt es Schöneres an einem solchen Sonntag? Das dachte sich unter anderem auch Oliver Rasch aus Dresden. Er war mit Seppel und Ursel Laustroer aus Kaunitz zum großen „Musikvereins-Familienfest“ gekommen. Und der Dresdner unterschrieb bei Schlagzeuger Alfred Aelker gleich einen Mitgliedsantrag. „Die Musik gefällt mir, und die Leute sind einfach locker drauf“, sagte der Gast mit der wohl weitesten Anreise. Den „Musikalischen Früh(lings)schoppen“ nutzte der Musikverein zudem, um seine langjährigen, treuen Mitglieder und Förderer sowie die Ehrenmitglieder auszuzeichnen.

Die Namen der Geehrten lesen Sie in der Dienstagsausgabe.

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