Varieté Olymp eröffnet die Verler Literaturtage


Am Start der Verler Literaturtage steht ein vielseitiges Marionettentheater. Zu Gast ist das Hohenloher Figurentheater.

Fein geschnitzte Marionetten und eine hohe Aufmerksamkeit fürs Detail zeichnen die Inszenierungen des Hohenloher Figurentheaters aus. Am 7. November kommt es nach Verl. Foto: Hohenloher Figurentheater

Verl (gl) - Bühne frei für die sechsten Verler Literaturtage – dieser Ausspruch, der oft sinnbildlich verwendet wird, ist in diesem Fall wörtlich gemeint. Denn zum Auftakt der Reihe öffnet sich der Vorhang für eine Inszenierung mit Schauspiel und großen Marionetten.

Eine Geschichte rund um den Neubeginn

Am Montag, 7. November, ist das Hohenloher Figurentheater mit „Varieté Olymp – Die Trauer hinter der Maske“ zu Gast. Das Publikum erwarte eine Mischung aus Magie, Akrobatik, Feuershow und Clownerie – eingebunden in eine Liebesgeschichte mit ordentlichen Prisen aus den Genres Drama und Krimi, heißt es in der Ankündigung. 

Und darum geht’s: 20 Jahre sind seit den tragischen Ereignissen um Martha Lecoeuer, Star des Varietés Olymp, ihren wechselnden Liaisons und dem mutmaßlichen Mord an ihrer Tochter vergangen. Heute stehen die Künstler von einst für einen Neubeginn wieder gemeinsam auf der Bühne: der Clown, der Magier, die Sängerin.

Feiner Humor und eine spannende Geschichte

Doch die Vergangenheit hat bei jedem von ihnen ihre düsteren Spuren hinterlassen. Und während die Zuschauerinnen und Zuschauer das Unterhaltungsprogramm genießen, spitzt sich die Lage hinter den Kulissen zu. 

Das Stück setze auf feinen Humor und eine spannende Geschichte, auf Bilder und Szenen voller Poesie. Conférencier Anton Zwetschge führe durch ein Programm, das mit einem Fakir und einem Feuerschlucker aufwarte, mit einer Kunstreiterin und einem traurigen Clown, einer Rollschuhartistin und einer begnadeten Sängerin, einer schwungvollen Nummer am Trapez und einem magischen Finale, das eine neue Wendung in den rätselhaften Fall von einst bringe.

Eines der traditionsreichsten Figurentheater im deutschsprachigen Raum

Das Hohenloher Figurentheater sei eines der traditionsreichsten Figurentheater im deutschsprachigen Raum, schreibt die Stadt. Seit vielen Jahren präsentierten Johanna und Harald Sperlich zahlreiche unterschiedliche Produktionen für Kinder und Erwachsene. 

Ihre Inszenierungen zeichneten sich dadurch aus, dass jedem noch so kleinen Detail höchste Aufmerksamkeit und Sorgfalt in der Umsetzung gewidmet werde – sei es bei den ausdrucksstarken, fein geschnitzten Figuren renommierter Puppengestalter, den Kostümen, der Bühnenausstattung oder der Lichtregie.

Hier sind Anmeldungen möglich

Mit flinken Händen und einer Vielzahl unterschiedlicher Stimmen erweckten Johanna und Harald Sperlich ihre Figuren zum Leben und schafften kunstvolle Aufführungen von großer Intensität. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Pädagogischen Zentrum der Gesamtschule. 

Der Eintritt kostet zwölf Euro. Für den Besuch wird um eine verbindliche Kartenreservierung im Bürgerservice Verl unter 05246/961196 oder per E-Mail an buergerservice@verl.de gebeten. Abgeholt und bezahlt werden die Karten am Veranstaltungsabend. Werden Plätze reserviert und ohne Stornierung bis spätestens eine Woche vor der Veranstaltung nicht eingelöst, wird der Eintrittspreis trotzdem erhoben.

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