Verler Kirchengemeinde feiert das Leben



Menschen treffen, sich unterhalten, Spaß haben. Darum und viel mehr ging es beim Fest der evangelischen Gemeinde in Sürenheide.

Spiel und Spaß nicht nur für Kinder: (v. l.) Inga Sassenberg, Jutta Witte-Vormittag, Liz Wittenbrink und Pia Sassenberg. Das Spielmobil machte in Sürenheide Station. Foto: Berenbrinker

Sürenheide (abb) - Endlich wieder Menschen treffen, sich entspannt unterhalten und einen schönen Sonntag genießen. Nach der Corona-Pause kehrte wieder Leben ein bei der evangelischen Kirchengemeinde. „Das Leben feiern“ lautete das Motto des Gemeindefests.

Dieser Tag tat den Gemeindemitgliedern der evangelischen Kirchengemeinde Verl gut. Bei herrlichem Spätsommerwetter wurde rund um die Auferstehungskirche in Sürenheide in lockerer Atmosphäre gefeiert. „Wir konnten gar nicht abschätzen wie das Fest nach der langen Corona-Pause angenommen wird“, sagte Pastor Christoph Freimuth, der sich auch um den Getränkeverkauf kümmerte. Schon in der Mittagszeit war die erste Limo ausverkauft. Aber es musste niemand verdursten. Christoph Freimuth: „Wir freuen uns einfach, dass so viele Menschen gekommen sind und mit uns feiern.“ Eine ausverkaufte Limo konnte die Laune da überhaupt nicht verderben.

Gute Resonanz am Sonntag

„Es tut allen gut, dass wir uns wieder treffen dürfen“, sagte Pastor Freimuth. Die Resonanz sei wunderbar, auch beim Gottesdienst zu Beginn der Feier schon. „Und es ist auch einfach schöner, wenn man in der Kirche in viele Gesichter blicken darf.“ Die Menschen sollen wieder mit einem guten Gefühl zur Kirche und zu Festen kommen. Zugang zum Gemeindefest gab es nur unter Einhaltung der 3G-Regel. Die Menschen sollten ja mit einem guten Gefühl kommen. Das Gemeindeleben sei für viele Gläubige immens wichtig, sagt Pastor Freimuth.

Treff nach langer Zeit

Endlich ist wieder was los: (v. l.) Kim Bauer, Monika Wiederhold und Nicole Wiederhold-Bauer sowie Pastor Christoph Freimuth auf dem Gemeindefest in Sürenheide.Das Gemeindefest nutzten viele Gäste, um sich wiederzusehen. „Wir haben einige Leute lange Zeit nicht gesehen, auch der Kirchenbesuch war nicht so einfach möglich“, sagte Britt Leitner, die sich bei einer Tasse Kaffee mit Tanja, Angelina und Uwe Breimann amüsiert. Sich gut unterhalten sei einfach toll. Dennoch sei eine gewisse Unsicherheit nicht zu verhehlen, sagte Uwe Breimann. „Man muss sich erst noch dran gewöhnen, dass man wieder ohne Abstand mit mehreren Leuten feiern kann“, sagte er. Man dürfe den Respekt vor Corona nie verlieren und müsse die Lage stets im Auge behalten. Dennoch blickt auch er positiv in die nahe und fernere Zukunft.

Spielmobil macht Station

Auch die Kinder hatten beim Gemeindefest ihre Freude. Das Spielmobil sorgte für Begeisterung. Auch im Garten des Gemeindehauses konnte ausgiebig gespielt und gebastelt werden.

Der Posaunenchor spielte auf, der Chor der Gemeinde sang und auch für die Kindergartenkinder der Kita am Bühlbusch schlug die große Stunden. Sie gaben eine Vorstellung. Und dann gab es sogar noch einen musikalischen Höhepunkt. Der gerade gegründete Jugendchor unter der Leitung von Denise Sander feierte seine Premiere. Der Chor ist noch ohne Namen – aber der erste Auftritt wurde mit Bravour gemeistert.

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