Auf dem Weg zum funktionalen Stadtportal


Die vergangenen Monate hat der Verein „ProAhlen“ sinnvoll genutzt. Auf der Mitgliederversammlung in der Stadthalle berichtete das Projektteam unter anderem vom Digitalisierungsprozess „Von der Homepage zum Stadtportal“.

Die Mitglieder von „Pro Ahlen“ tagten auf Abstand in der Stadthalle. Vorsitzender Timm Ostendorf (l.) berichtete von den Aktivitäten während der Pandemie. Kasten Havighorst (r.) stellte das Projekt „Von der Homepage zum Stadtportal“ vor. Peter Schniederjürgen

Trotz des Lockdowns und Ausfalls aller Veranstaltung hieß es für „Pro Ahlen“, die Vereinigung Gewerbetreibender, Kaufleute und Freiberufler, nicht in Schockstarre zu verfallen. Sie taten, was alle taten. Sie gingen online. „Wir haben uns besonders die Digitalisierung des Vereins vorgenommen“, berichtete Vorsitzender Timm Ostendorf auf der Mitgliederversammlung in der Stadthalle.

Im Blickpunkt stand das Projekt „Von der Homepage zum Stadtportal“. Das stellten Karsten Havighorst und Thorsten Müller, IT-Leiter der Stadtverwaltung, vor. Dabei geht es nicht mehr um eine statische Internetseite. „Wir wollen vielmehr die Vereinigung der Homepage und einer App zu einem funktionalen und nutzerfreundlichen Portal, das auch Mehrwert für die Mitglieder generiert“, führte Karsten Havighorst aus. Das Projektteam, zu dem neben Havighorst auch Unternehmer Thomas Heuser und Wirtschaftsförderer Matthias Panick gehörten, schrieben einen 30 Seiten umfassenden Anforderungskatalog mit dem Ziel, einen geeigneten Anbieter für die Entwicklung des neuen Stadtportals zu finden. So soll es ein „Drei-Türme-Konstrukt“ ergeben. „Darin sollen sich „Pro Ahlen“, die Stadt Ahlen und die Ahlener Umweltbetriebe verbinden und vonein­ander profitieren“, schlug Havighorst vor.

Der Jahresbericht fiel pandemiebedingt recht knapp aus. „Wir übergaben den Wirtschaftspreis in aller Stille und mit einer sehr überschaubaren Feier an Markus Schier von der Rappelkiste“, berichtete der Vorsitzende. Sonst gab es noch eine Schilderung der Probleme mit der Gutscheinaktion und kleinerer Aktivitäten.

Der Kassenbericht zeigte tatsächlich die Auswirkungen der Pandemie. Hier rissen die ausgefallenen Märkte ein spürbares Loch in die Kasse des Vereins.

Den Abschluss der Versammlung bildete der Gastvortrag von WFG-Chef Jörg Hakenesch. Er stellte die Aufgaben der Wirtschaftsförderung in Ahlen vor. „Die Tätigkeiten reichen von der Koordinierung der Anlieferungsverkehre bis zu Netzwerks- und Verbandsarbeit“, erklärte der Geschäftsführer. Das alles mit dem Ziel, Ahlen attraktiv für Unternehmen zu machen und Arbeitsplätze zu schaffen. Als die forderndste Aufgabe der Zukunft sah Hakenesch die Verbindung von Ökologie, Ökonomie und Sozialem. „Nachhaltigkeit kann nur erreicht werden, wenn diese drei Aspekte ineinanderwirken“, betonte der Wirtschaftsförderer. Schließlich diskutierte die Versammlung noch über die Umgestaltung des Paul-Rosenbaum-Platzes.

von -pes-

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