Blutspende auch in Coronazeiten sicher


Das Deutsche Rote Kreuz motiviert: Blutspenden sind sicher. Und Blutkonserven werden immer gebraucht. Nächster Termin ist in Dolberg.

Die zuverlässige Versorgung mit Blutpräparaten funktioniert nur, wenn viele Menschen regelmäßig Blut spenden: Das DRK appelliert, Axel Langer

Das Rote Kreuz ruft am kommenden Montag (24. Januar) in Dolberg zur Blutspende auf. Blutspender sind von 16.30 bis 20.30 Uhr, Sporthalle der Lamberti­schule willkommen.

Wer Blut spendet, so das DRK in der Ankündigung, erfahre nur selten, wem sein Blut geholfen hat. Doch gebe es viele Beispiele von Patienten und schwer verletzten Unfallopfern wie Gina, die ihren linken Arm bei einem Motorradunfall verlor. Die Studentin arbeitet nach ihrem Unfall als Motivationstrainerin und ist als Influencerin aktiv. Sie ruft jetzt selbst zur Blutspende auf. Ein kurzes Video über Gina ist hier zu finden: blutspendedienst-west.de/youtube.

Patienten wie Gina haben überlebt, weil im richtigen Moment die passenden Blutkonserven bereit standen. Die zuverlässige Versorgung mit Blutpräparaten funktioniert allerdings nur, wenn viele Menschen regelmäßig Blut spenden.

Vor dem Hintergrund der hohen Corona-Infektionszahlen hat der DRK-Blutspendedienst sein Sicherheitskonzept weiter verstärkt: Er bittet alle, die Blut spenden möchten, sich vorab unter www.blutspende.jetzt eine Blutspendezeit zu reservieren. So kann jeder ohne Wartezeit und unter den höchstmöglichen Sicherheits- und Hygienestandards Blut spenden.

Wer den Blutspendetermin besucht, muss geimpft, genesen oder getestet sein (3G-Regel) und bei der Blutspende ist das Tragen einer FFP2-Maske vorgeschrieben.

Die Versorgungslage mit Blutpräparaten sei derzeit angespannt, berichtet das DRK. In der vierten Coronawelle sei das Blutspendeaufkommen um bis zu 20 Prozent zurückgegangen. Der DRK-Blutspendedienst West ruft nachdrücklich zum Blutspenden auf, um die Versorgung zu sichern.

Nach einer Impfung mit einer Corona-Impfung ist keine Rückstellung von der Blutspende erforderlich. Sofern keine Impfreaktionen wie Fieber oder Übelkeit auftreten, können Geimpfte am Folgetag schon wieder Blut spenden.

Das gespendete Blut wird nicht auf Sars-CoV-2 getestet, denn das Virus lässt sich nach aktuellem wissenschaftlichem Stand nicht im Rahmen einer Bluttransfusion übertragen. Für die Patienten und Transfusionsempfänger besteht daher keine Gefahr.

Schon immer galt: Menschen mit grippalen Infekten oder Erkältungssymptomen sollen sich erst gar nicht auf den Weg zu einer Blutspendeaktion machen. Sie werden nicht zur Blutspende zugelassen.

Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und den Personalausweis mitbringen.

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