Bodelschwinghschule ist für Raumkonzept geeignet


Baumaßnahmen am bestehenden Gebäudekomplex oder Nutzung der ehemaligen Bodelschwinghschule? Der Schul- und Kulturausschuss diskutierte über das Raumkonzept für eine Oberstufe an der Therese-Münsterteicher-Gesamtschule.

Auch wenn die ehemalige Bodelschwinghschule genutzt wird, könnte das Sportarchiv bleiben. Reinhard Baldauf

Zahlreiche Nachfragen gab es am Dienstagnachmittag im Schul- und Kulturausschuss beim Sachstandsbericht zur Realisierung einer Oberstufe an der Therese-Münsterteicher-Gesamtschule. Nach den Worten von Florian Schmeing, Leiter des Zentralen Gebäudemanagements (ZGM), gab es eine Machbarkeitsstudie zum Raumprogramm. Es ging konkret um Baumaßnahmen am bestehenden Gebäudekomplex oder die Nutzung der ehemaligen Bodelschwingh­schule. Eine Entscheidungsvorlage dazu werde es im November geben, hieß es.

„Eine Aufstockung wird von der Verwaltung nicht empfohlen“, so Schmeing. Die Räume würden zu klein. Ein Neubau habe ganz viele Vorteile, brauche aber viel von der begrenzt vorhandenen Fläche. Die Kosten lägen bei rund 16 Millionen Euro. In der ehemaligen Bodelschwingh­schule lasse sich das Raumprogramm gut unterbringen. Dabei sei die jetzige Nutzung zum Beispiel durch das Sportarchiv weiter möglich. Bei der Frage nach möglichen Flüchtlingszuweisungen verwies Florian Schmeing auf die Mammut- und Freiligrathschule.

Stefan Meißner (CDU), Lehrer an der Schule, sah einen Neubau wegen Schulhof und Parkplätzen ebenfalls kritisch, wie auch Gabi Duhme (SPD). Die Ausschussvorsitzende Petra Pähler-Paul (Grüne) fragte nach der IT-Anbindung und den Zustand der Bodelschwingh­schule, besonders in energetischer Hinsicht. Florian Schmeing informierte, dass die IT-Anbindung berücksichtigt worden sei. Das Gebäude selbst solle auf den Rohbauzustand zurückgebaut werden. Dies ließe sich auch energetisch gut machen. Die Kosten bezifferte Schmeing auf neun bis zehn Millionen Euro.

von -ba-

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