Caritas: Abschied von einer „Herzensguten“


Eine engagierte Ehrenamtliche hört auf: Ursula Elkendorf wurde jetzt vom Caritasverband für das Dekanat Ahlen verabschiedet – nach mehr als drei Jahrzehnten.

Lob von allen Seiten: Ursula Elkendorf (2. v. l.) bei ihrer Verabschiedung – hier mit dem Caritasratsvorsitzenden Jürgen Kaiser (l.), der Vorstandsvorsitzenden Gerda Borgmann und dem Geschäftsführer Heinrich Sinder (r.). Caritas

Herzensgüte als wichtigstes Prädikat – und dies nicht nur zum Abschied. Mit Dankbarkeit und Respekt für eine lobenswerte Lebensleistung hat der Caritasverband für Ahlen, Drensteinfurt und Sendenhorst eine seiner am längsten im Ehrenamt arbeitenden Aktiven verabschiedet.

Mehr als 30 Jahre widmete sich Ursula Elkendorf dem Engagement mit und für Menschen, 17 Jahre davon in der Delegiertenversammlung, dem höchsten Gremium des Verbands. Dort auch wurde sie jetzt verabschiedet – mit Blumen, einem Präsent und aufrichtigen Worten des Lobes. „Menschen wie Sie zeigen die Bedeutung und den Wert des Ehrenamtes, indem sie es leben“, sagte Heinrich Sinder zur Verabschiedung von Ursula Elkendorf im Kreis der Führungsgremien des Verbands.

Vor gut drei Jahrzehnten – und nach Worten von Sinder „fast noch in einer anderen Zeit“ – hatte sich Ursula Elkendorf entschieden, sich über ehrenamtliche Arbeit dem humanitären Auftrag der Caritas als Wohlfahrtsverband anzuschließen. Die Pfarrcaritas der damaligen Gemeinde St. Josef – heute St. Bartholomäus – bot ihr die Plattform, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen. Aus Überzeugung entschied sie sich für den Arbeitskreis Familienhilfe; ein Gremium, das ihr die vielen Ebenen die Chance bot, im Umgang mit Menschen für Menschen dazusein und ihnen dabei zu helfen, ihren Alltag zu meistern. Schon auf dieser Ebene war sie gerngesehener Gast in der Delegiertenversammlung. „Sitz und Stimme“ auf einer weiteren ganz offizieller Basis bekam die engagierte Frau mit dem 17. Juni 2004, als sie die Delegiertenversammlung als Mitglied in den Caritasrat entsandte, der gemeinsam mit dem Vorstand die Geschicke des Verbands führt und begleitet.

Den aufrichtigen Dank und hohen Respekt für alles, was sie in diesen mehr als drei Jahrzehnten für die Caritas geleistet hatte, unterstrichen zur Verabschiedung sowohl die Vorstandsvorsitzende Gerda Borgmann als auch Jürgen Kaiser als Vorsitzender des Caritasrates. Und ein besonders herzliches Lob bekam Ursula Elkendorf am Ende von Geschäftsführer Heinrich Sinder mit auf den Weg. Der schloss eine Präsentation zur Erinnerung an das Verbandsjubiläum 2019 mit einem Lob, mit dem sich die Caritas zum 50-jährigen Bestehen bei allen ihren Mitarbeitern und nicht zuletzt bei ihren Ehrenamtlichen bedankt hatte: „Wir sind, was wir sind, durch die Menschen, die bei uns arbeiten.“ Das konnte die Geehrte nur mit einem gerührten Nicken quittieren. Sie will die vielen Erfahrungen aus ihrem Ehrenamt jedenfalls nicht missen.

von Von und

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