Computerspiele moralisch bewertet


Sind die fiktive und die reale Welt gänzlich verschieden? Eine der spannenden Fragen, denen sich Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums anlässlich des Welttags der Philosophie widmeten.

Diese Schülerinnen und Schüler der Philosophiekurse am Städtischen Gymnasium setzten sich unter der Leitung von Lukas Daum, Dozent am philosophischen Seminar der Universität Münster, mit der „Philosophie der Computerspiele“ auseinander Städtisches Gymnasium

Können Computerspiele Kunstwerke sein? Dies ist eine der Fragen, die Gegenstand der diesjährigen Veranstaltung am Städtischen Gymnasium Ahlen anlässlich des Welttages der Philosophie 2021 waren. Schülerinnen und Schüler der Philosophiekurse setzten sich unter der Leitung von Lukas Daum, Dozent am philosophischen Seminar der Universität Münster, mit der „Philosophie der Computerspiele“ auseinander. Es zeigte sich schon bald, dass einige Schülerinnen und Schüler sich sehr gut mit Computerspielen auskannten und so in der Lage waren, die Fragen anhand von konkreten Beispielen zu diskutieren.

Neben dem kunstphilosophischen Aspekt ging es auch um eine moralische Bewertung von Computerspielen, in denen die Erfolgsstrategie mit der Anwendung von Gewalt verbunden ist. Sind die fiktive und die reale Welt gänzlich verschieden, mit jeweils eigenen Maßstäben und Regeln? Dann wäre das gezielte Töten von Spielfiguren lediglich eine spielerische Herausforderung, um das nächste Level zu erreichen, und kein moralisches Problem. Auch die Spielefans gerieten in den Fokus: Müssen sie sich Vorwürfe gefallen lassen, für das, was sie in der fiktiven Welt tun? Weitere Informationen zur Veranstaltung, die auch dieses Mal wieder vom Förderverein der Schule unterstützt wurde, finden sich auf der Homepage des Städtischen Gymnasiums.

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